Verkehr in Horb: Abgeordneter Mack: „Da läuft doch was verkehrt“

Durch die Bildechinger Steige schlängelt sich der Verkehr.
Karl-Heinz Kuball (Archiv)- CDU-Abgeordneter Klaus Mack kritisiert neue Umfahrungspläne für Hohenberg.
- Entscheidung, die Bildechinger Steige abzukoppeln, stößt auf Unverständnis.
- Mack fordert Berücksichtigung der Anwohnerbelange und wendet sich ans Verkehrsministerium.
- Regierungspräsidium Karlsruhe meldet, dass alternative Vorschläge abgelehnt wurden.
- Mack drängt auf eine Neubewertung der Pläne zur Verbesserung der Lebensqualität.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die neuen Pläne für die geplante Umfahrung Hohenberg, die vor Wochenfrist im VTA-Ausschuss des Gemeinderats vorgestellt wurden, stoßen „auf heftige Kritik in der Bevölkerung, der Stadt Horb sowie bei lokalen Politikern“, teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Mack mit. Vor allem die Entscheidung, die Bildechinger Steige von der neuen, vierspurigen Straße abzutrennen, sorgte bei vielen für Unverständnis.
Auch der 52-Jährige versteht die Entscheidung nicht: „Da läuft doch was verkehrt, wenn bei einem so wichtigen Infrastrukturprojekt die Belange der Anwohner und Anwohnerinnen so wenig berücksichtigt werden. Wir brauchen eine Lösung, die den Verkehr entlastet und gleichzeitig die Lebensqualität in der Region verbessert“, sagt Mack. Den Verkehr durch das Wohngebiet zu schleusen, sieht er als völliges Verkennen der Gegebenheiten vor Ort.
Mack hat sich in der Sache nun an das Bundesverkehrsministerium gewandt, um Klarheit über die Planung zu bekommen und in der Folge, Alternativen auszuloten. „Sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben, bringt uns nicht weiter. Die Planungen müssen neu bewertet werden, unter klarer Berücksichtigung der lokalen Belange“, sagt er. Hintergrund: Das Regierungspräsidium Karlsruhe, das die Pläne in Horb vorgestellt hatte, gab an, dem Bund andere Vorschläge gemacht zu haben, die aber abgeschmettert worden seien.
