Michelin-Sterne vergeben
: Baiersbronn bleibt mit acht Sternen das Mekka für Genießer

Das „Bareiss“ und die „Schwarzwaldstube“ rangieren unter den zwölf besten Adressen in Deutschland. Claus-Peter Lumpp erhält zudem eine besondere Auszeichnung.
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NC
Baiersbronn
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Verleihung der Michelin-Sterne 2025: 17.06.2025, Hessen, Frankfurt/M.: Claus-Peter Lumpp (M), Küchenchef im Restaurant Bareiss in Baiersbronn, hält seine Mentor Chef Auszeichnung in Händen. Neben ihm stehen Wolfgang Theis (l) und Moderator Aljoscha Höhn. Die begehrten Michelin-Sterne werden jedes Jahr an Restaurants vergeben, die von Inspektoren eine hohe Bewertung für ihre gastronomische Qualität erhalten haben. Foto: Lando Hass/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Claus-Peter Lumpp (Bildmitte), Küchenchef im Restaurant „Bareiss“ in Mitteltal, hält seine Mentor-Chef-Auszeichnung in Händen. Neben ihm stehen Wolfgang Theis (links) und Moderator Aljoscha Höhn.

Lando Hass/dpa
  • Baiersbronn erhält erneut acht Michelin-Sterne, bleibt beliebtes Gourmet-Ziel.
  • „Bareiss“ und „Schwarzwaldstube“ zählen zu Deutschlands Top 12 Restaurants.
  • Claus-Peter Lumpp vom „Bareiss“ erhält den „Mentor Chef Award“.
  • Zwei-Sterne-Restaurant „Le Pavillon“ bietet 240-Euro-Menü.
  • Weitere Ein-Sterne-Restaurants in der Region: „1789“, „Schlossberg“, „Berlins Krone“, „Gasthof Krone“, „Hirsch“, „1950“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Baiersbronn bleibt eine besondere Anlaufstelle für Genießer: Am Dienstagabend wurden die Sterne des „Guide Michelin“ vergeben und insgesamt 341 Sternerestaurants ausgezeichnet. Acht Sterne wanderten wieder in den Kreis Freudenstadt.

In der Champions League der Gourmets mit drei Sternen rangieren das Restaurant „Bareiss“ in Mitteltal mit Küchenchef Claus-Peter Lumpp sowie die „Schwarzwaldstube“ der Traube Tonbach um Torsten Michel unter den zwölf besten Restaurants in Deutschland – beide haben sich in der Topkategorie gehalten.

Lumpp bekam bei der Verleihung in Frankfurt auch noch den „Mentor Chef Award“ verliehen, eine von fünf Spezialauszeichnungen. Seit 1992 ist er im „Bareiss“ tätig, im 18. Jahr in Folge gab's drei Sterne. „Dem zugrunde liegen eine beachtliche Gastronomieerfahrung und meisterhaftes Können, das er mit enormem Engagement an zahlreiche Köche und Köchinnen weitergibt“, heißt es zur Begründung. „Mit dem Mentor Chef Award wird ihm nun die gebührende Anerkennung für seine wertvolle Förderung des Koch-Nachwuchses zuteil.“

Wer im „Bareiss“ das umfangreiche Sommermenü kredenzen und sich unter anderem gebratenen Wolfsbarsch, Aberdeen Black Angus, geschmorte Brust vom Wagyu und Topfenknödel schmecken lassen will, muss dafür 285 Euro hinlegen. Das Degustationsmenü in der „Schwarzwaldstube“ mit bretonischem Hummer, Sankt Petersfisch und Wagyufilet (und natürlich auch vielem mehr) liegt bei 325 Euro.

In der Zwei-Sterne-Kategorie ist weiterhin „Le Pavillon“ im Hotel Dollenberg in Bad Peterstal (Ortenaukreis) vertreten. An der Grenze zum Kreis Freudenstadt gelegen, bietet das Team um Küchenchef Martin Herrmann ein Acht-Gänge-Menü für 240 Euro an.

Die Region kann sich darüber hinaus mit weiteren ausgezeichneten Restaurants schmücken: Das „1789“ der Traube Tonbach mit Küchenchef Florian Stolte sowie das Baiersbronner „Schlossberg“ mit dem Vater-Sohn-Team Jörg und Nico Sackmann im gleichnamigen Hotel haben erneut einen Stern bekommen. Bei Sackmanns gibt es das Acht-Gänge-Menü für 230 Euro. Bei Stolte gibt's sechs Gänge mit Gruß und Ausklang für 175 Euro.

Einen Stern erhielten auch einige Restaurants in den Nachbarkreisen: beispielsweise „Berlins Krone“ in Bad Teinach-Zavelstein (Kreis Calw), der „Gasthof Krone“ in Waldenbuch (Kreis Böblingen), der „Hirsch“ in Sonnenbühl und das „1950“ in Hayingen (beide Kreis Reutlingen).

Der „Guide Michelin“

Die Sterne des „Guide Michelin“ gehören zur wichtigsten Auszeichnung für Spitzenköchinnen und -köche weltweit. Die ersten Michelin-Sterne in Deutschland wurden 1966 verliehen. Hierzulande sind etwa zwei Dutzend Experten regelmäßig im Einsatz – sie testen stets anonym und immer mehrfach die Lokale. Der „Guide Michelin“ erscheint in rund 40 Ländern, neben Europa auch in den USA und Asien. Hinter dem Restaurantführer steht der gleichnamige französische Reifenhersteller.

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