„Michelin Guide“ für 2026: Gourmettempel des Landes: Baiersbronn behält seine Sterne

Feiert runden Sterne-Geburtstag: Seit 20 Jahren holt Claus-Peter Lumpp drei Sterne ins „Bareiss“.
Hotel Bareiss- Baiersbronn bleibt Top-Adresse: Bareiss und Schwarzwaldstube behalten drei Sterne.
- Bareiss mit Claus-Peter Lumpp seit 1992 auf Höchstniveau – 20. Auszeichnung in Folge.
- Schwarzwaldstube unter Torsten Michel seit 1992 durchgehend drei Sterne – einzigartig.
- Menüs: Bareiss 335 Euro; Schwarzwaldstube 355 oder 385 Euro – auch vegetarisch verfügbar.
- Zwei Sterne: Le Pavillon bestätigt; Mühle neu dabei. Mehrere Ein-Stern-Häuser in der Region.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Baiersbronn bleibt einer der zentralen Anlaufpunkte für Liebhaber der Sterneküche bundesweit: Sowohl das Restaurant „Bareiss“ in Mitteltal als auch die „Schwarzwaldstube“ der Traube Tonbach wurden vom Michelin Guide Deutschland für das Jahr 2026 abermals mit drei Sternen ausgezeichnet. Das wurde am Dienstag bekannt. Damit befinden sich die beiden Gourmettempel in einem elitären Kreis mit nur zehn anderen Restaurants in Deutschland und sind zugleich die einzigen beiden Drei-Sterne-Restaurants in Baden-Württemberg.
Das „Bareiss“, in dem seit 1992 Claus-Peter Lumpp die Küche führt, hat damit zum 20. Mal in Folge die Höchstwertung im renommiertesten Gastroranking bekommen. Für Lumpps Degustationsmenü, das unter anderem Variationen von der Gänseleber, bretonischen Seeteufel, Reh aus der Bareiss-Jagd und in Rotwein pochierte Rehnüsschen umfasst, werden 335 Euro aufgerufen. In beiden Drei-Sterne-Häusern in Baiersbronn werden auch vegetarische Menüs angeboten. Der Guide-Michelin hebt im „Bareiss“ das „ausgesprochen professionelle Serviceteam“ um Maître Thomas Brandt sowie die „Top-Weinberatung“ von Sommelier Teoman Mezda hervor.
Seit 1992 immer drei Sterne erhalten
In der „Schwarzwaldstube“ bietet Torsten Michel seit 2017 eine zeitgemäße Interpretation französischer Küchenklassik. Die beiden Degustationsmenüs werden für 355 und 385 Euro angeboten. Auf die Gäste warten dabei unter anderem Balfegó-Thunfisch, Saint-Pierre mit Gamba Garabiniera und gegrilltes Elsässer Täubchen oder bretonischer Hummer, Kalbsleber, Färöer-Lachs und Rehmedaillons. „Hier kommen allerbeste Meeresfrüchte überaus generös zum Einsatz“, heißt es beim Michelin-Guide. Ebenso werden die „wunderbaren Desserts“ von Piet Gliesche sowie das „perfekt organisierte Serviceteam“ um Chef-Sommelier Stéphane Gass gewürdigt. Seit 1992 trägt die „Schwarzwaldstube“ ununterbrochen drei Sterne – kein anderes Restaurant hat das geschafft.

Steht für eine Küche der Spitzenklasse: Torsten Michel.
Uli Deck/dpaSeine beiden Sterne verteidigt hat auch das „Le Pavillon“ im Dollenberg-Resort in Bad Peterstal-Griesbach (Ortenaukreis), das direkt an den Kreis Freudenstadt angrenzt. Dort stellt Martin Herrmann ein 5- bis 8-Gänge-Menü „mit Präzision, angenehmer Reduziertheit und fantastischer Balance“ zusammen, lobt der Guide-Michelin. Die Menüpreise liegen bei 182 bis 240 Euro ohne Weinbegleitung und bei 272 bis 360 mit Weinbegleitung. Neu im Kreis der insgesamt 48 Zwei-Sterne-Restaurants ist die „Mühle“ in Schluchsee, das „Ösch Noir“ in Donaueschingen hat seine beiden Sterne erneut erhalten.
Einige Ein-Sterne-Restaurants in der Region
Einen Stern gab es erneut für das „1789“ der Traube Tonbach um Küchenchef Florian Stolte sowie das „Schlossberg“ des Vater-Sohn-Duos Jörg und Nico Sackmann in Baiersbronn. Unter den insgesamt 279 Restaurants, die einen Stern führen, befinden sich weitere in der Region: „Berlins Krone“ in Bad Teinach-Zavelstein (Kreis Calw), der „Gasthof Krone“ in Waldenbuch (Kreis Böblingen), der „Hirsch“ in Sonnenbühl und das „1950“ in Hayingen (beide Kreis Reutlingen).