Kreis Freudenstadt · Politik
: Bundes- und Landesabgeordnete berichteten

Die CDU im Kreis Freudenstadt zeigt sich mit der Arbeit ihres Kreisvorstandes hochzufrieden.
Von
NC
Kreis Freudenstadt

Der neue CDU-Kreisvorstand ist zahlreich mit vielen altbekannten Gesichtern.

CDU Kreis Freudenstadt

Mit der Arbeit der bisherigen CDU-Kreisvorstandschaft zeigten sich die CDUler des Landkreises hochzufrieden und bestätigten sämtliche Kandidaten aus dem bisherigen Team, die sich bei den routinemäßigen Wahlen zur Wiederwahl gestellt hatten, mit hohen Zustimmungszahlen, oft einstimmig. Dabei hatte der bisherige Kreisvorstand eine Zeit hoher Belastung zu bewältigen: eine Landtagswahl, eine Bundestagswahl (bei beiden siegte der jeweils eigene Kandidat) sowie die missliche Corona-Situation, die sich als starke Behinderung in der Partei- und Wahlkampfarbeit erwies.

Ländlichen Raum attraktivieren

Die Landtagsabgeordnete Katrin Schindele informierte über ihren Einsatz, den ländlichen Raum vor Ort attraktiver zu machen, sei es für Unternehmen, für Familien, für Erhalt und Förderung des Tourismus oder die coronagebeutelte Gastronomie. „Unsere Ressourcen sind unternehmerisches Handeln und Innovationsfähigkeit“, sagte sie. Die Grundlagen dafür würden durch ein leistungsfähiges Bildungssystem schon im Kindesalter gelegt. Unter den Fingernägeln brenne das Thema Klimaschutz. „Doch da sagen wir: Das geht nur mit Wirtschaft und Gesellschaft.“ Sie betonte zudem den hohen Wert der Land- und Forstwirtschaft.

Der Bundestagsabgeordnete Klaus Mack dankte Schindele ausgesprochen lobend für die konstruktive Zusammenarbeit zwischen ihr, ihm und dem Landtagsabgeordneten Thomas Blenke des Landkreises Calw, der ebenfalls zu seinem Bundestagswahlkreis gehört. Mack berichtete aus seinen Aufgaben als stellvertretendes Vorstandsmitglied der AG Kommunalpolitik der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, aus seinen Eindrücken als ordentliches Mitglied im Umweltausschuss und als stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss.

Kritik an Ampelregierung

Mack stellte sich ausdrücklich hinter die hervorragende und prägende politische Arbeit des neuen CDU-Bundesvorsitzenden Friedrich Merz: „Gute Führung, politisch stark!“ Als ein Beispiel für seinen konkreten Einsatz für die Bürger seines Wahlkreises berichtete Mack, dass er und sein Büro sich konkret für jene privaten Hausbauer eingesetzt hätten, die vom plötzlichen Förderstopp für energieeffiziente Bauweise durch Bundesminister Robert Habeck (Grüne) betroffen gewesen seien.

Insgesamt bewertete Mack die Politik der Ampelkoalition als eine „Pannen am laufenden Band“. Auch schloss sich Mack der Auffassung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an, dass die aktuelle rot-grün-gelbe Bundesregierung zu wenig gemacht hat, um der Ukraine beizustehen. Die Vorschläge der CDU, die Bürger angesichts ihrer aktuellen Sorgen, wie hohe Energiekosten und steigende Inflation, zu helfen, stellte Mack eigens vor. Er pochte darauf , die Situation in der Landwirtschaft zu verbessern und kritisierte die deutlich zu sehr grüngeprägte Landwirtschaftspolitik, gerade auch im Hinblick auf bevorstehende Getreideknappheiten. Er forderte erneut, dass die Stilllegung von vier Prozent der Landwirtschaftsflächen auch in Deutschland zurückgenommen wird. „Deutschland geht hier einen unrühmlichen Sonderweg“, sagte Mack.