Insolvenzverfahren in Sulz
: Sülzle Gruppe kauft Gelände von Kitzlinger Haus auf Kastell

Das Unternehmen will damit die Basis für die geplante Expansion im Anlagenbau schaffen. Die frei werdenden Flächen in Bergfelden will Sülzle Kopf für den Ausbau der Gebäudetechnik nutzen.
Von
Marcella Danner
Sulz
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Die Sülzle Holding GmbH & Co. KG hat das Grundstück sowie die Immobilien der Firma Kitzlinger Haus in der Meboldstraße im Sulzer Gewerbegebiet Kastell im Rahmen eines Insolvenzverfahrens erworben.

Die Sülzle Holding hat das Grundstück sowie die Immobilien der Firma Kitzlinger Haus in der Meboldstraße im Sulzer Gewerbegebiet Kastell im Rahmen eines Insolvenzverfahrens erworben.

Sülzle Gruppe
  • Sülzle Gruppe kauft das Gelände der insolventen Firma Kitzlinger Haus in Sulz.
  • Ziel: Expansion im Anlagenbau und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
  • Freie Flächen in Bergfelden werden für Gebäudetechnik genutzt.
  • Investition fördert nachhaltige Lösungen für Wasser- und Abwasseraufbereitung.
  • Sülzle beschäftigt rund 1000 Mitarbeitende an 31 Standorten in Deutschland und Frankreich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens hatte Kitzlinger Haus Anfang des Jahres die Reißleine gezogen. Wegen der weiterhin angespannten Lage am Bau und einer anhaltend schwachen Nachfrage – so äußerte sich die Geschäftsführung seinerzeit – stellte das Sulzer Unternehmen den Geschäftsbetrieb nach 130 Jahren zum 31. Juli schließlich ein. Diese Nachricht war ein Schock für die Stadt und die Region. Jetzt hat die Sülzle Gruppe mit Sitz in Rosenfeld das Gelände samt der Gebäude im Sulzer Gewerbegebiet Kastell im Rahmen des Insolvenzverfahrens gekauft.

In einer Pressemitteilung schreibt der neue Besitzer: Die Sülzle Gruppe – mit ihrem Unternehmen Sülzle Kopf aus Bergfelden –  investiere mit dem Kauf in die Zukunft des Anlagenbaus. „Der Immobilienerwerb setzt ein klares Zeichen für Wachstum und die Zukunft unserer Firmengruppe“, erklären die geschäftsführenden Gesellschafter Heinrich und Andreas Sülzle. „Damit schaffen wir die Basis für die geplante Expansion im Anlagenbau und stärken gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft von Sülzle Kopf. Die gute Infrastruktur und Lage im Gewerbegebiet Kastell bieten ideale Voraussetzungen für effiziente Projektabwicklungen und den Transport schwerer Anlagegüter“, erläutert Heinrich Sülzle. „Gleichzeitig entstehen moderne Arbeitsplätze und neue Perspektiven für unsere Mitarbeitenden“, ergänzt Andreas Sülzle.

Investition in Weiterentwicklung des Anlagenbaus

Die Investition ermögliche die Weiterentwicklung des Anlagenbaus, insbesondere im Anlagen-, Apparate- und Behälterbau für Industrie und Kommunen. Dazu zählten auch „innovative Lösungen für eine nachhaltige Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung“. Die frei werdenden Flächen in Bergfelden würden von Sülzle Kopf für den Ausbau der Gebäudetechnik genutzt. Dies sei ein „zukunftsweisender Schritt, der Abläufe verbessert, Ressourcen bündelt und neue Arbeitsplätze schafft.“

Über den neuen Besitzer

Sülzle Kopf hat Standorte in Sulz, Rottweil und Crailsheim. Das Leistungsspektrum umfasst nach eigenen Angaben Gebäudetechnik, Anlagen- und Behälterbau sowie innovative Lösungen für Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung für Industrie und Kommunen. Das Unternehmen verweist auf eine aktuelle Ausbildungsquote von rund 14 Prozent in acht verschiedenen Ausbildungsberufen. Damit zeige Sülzle Kopf, wie wichtig die Förderung des eigenen Nachwuchses und die Entwicklung qualifizierter Fachkräfte für das Unternehmen seien.

Die Sülzle Gruppe mit Hauptsitz in Rosenfeld ist ein international agierendes Familienunternehmen, das in vierter Generation geführt wird und auf 145 Jahre Erfahrung und Tradition blicke. Insgesamt beschäftige Sülzle rund 1000 Mitarbeitende an 31 Standorten in Deutschland und Frankreich.