Freudenstadts OB appelliert: Morddrohungen gegen Manuel Hagel „durch nichts zu rechtfertigen“

Adrian Sonder (Zweiter von links) war am Sonntagabend auf der Wahlparty von Katrin Schindele (Mitte), die für die CDU das Direktmandat im Kreis Freudenstadt holte. Außerdem auf dem Bild (von links): Ersatzkandidatin Juliane Vees, Horbs OB Michael Keßler und seine Frau Sabine.
Markus Ulmer- Freudenstadts OB Adrian Sonder verurteilt Morddrohungen gegen Manuel Hagel scharf.
- Wahlbeteiligung in Freudenstadt stieg auf 65,5 Prozent – „gutes Zeichen für unsere Demokratie“.
- Sonder: „Rote Linien überschritten“, Gewaltandrohungen „durch nichts zu rechtfertigen“.
- Er warnt vor „Verrohung“ und fordert Respekt in politischen Auseinandersetzungen.
- Hintergrund: Sonder und Hagel kennen sich aus der Landesgeschäftsstelle; öffentliches Zeichen der Unterstützung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl am Sonntag, die in Freudenstadt auf 65,5 Prozent gestiegen war, wertet der Oberbürgermeister Adrian Sonder in einer städtischen Mitteilung als „ein gutes Zeichen für unsere Demokratie“. Sonder gratuliert darin allen gewählten Mandatsträgern im Land zu ihren Erfolgen.
Auf der anderen Seite seien im Wahlkampf leider auch „rote Linien überschritten“ worden. Dazu zählen die Morddrohungen gegen den Spitzenkandidaten der CDU, Manuel Hagel, und dessen Familie. „Gewaltandrohungen sind für mich Straftaten und durch nichts zu rechtfertigen. Solche Vorgänge dürfen nicht unwidersprochen hingenommen werden von der Gesellschaft“, wird Sonder zitiert.
„Sollte uns allen zu denken geben“
Es sei an verschiedenen Stellen eine gewisse Verrohung zu beobachten. „Das sollte uns allen zu denken geben“, sagt Sonder. Politikerinnen und Politiker setzten sich für die Demokratie ein. Das verdiene Respekt. Wenngleich man in der Sache unterschiedlicher Auffassung sein könne, solle in der Auseinandersetzung die gegenseitige Achtung nicht verloren gehen. „Es kommt darauf an, dass wir gut miteinander umgehen“, sagt der Oberbürgermeister.
Als Sonder vor zwei Jahren in sein Amt gewählt wurde, hatte ihm Hagel in seiner Funktion als CDU-Landesvorsitzender öffentlich gratuliert. Beide kennen sich aus der gemeinsamen Zeit in der Landesgeschäftsstelle. „Wir werden ihn in unserem Team vermissen“, hatte Hagel damals gesagt. Jetzt steht Sonder seinem CDU-Kollegen öffentlich zur Seite.
