AfD-Kandidat im Wahlkreis Calw/Freudenstadt: Lamparter nominiert – Rücktritte aus dem Kreisvorstand

Raimond Lamparter ist Direktkandidat der AfD im Wahlkreis Calw/Freudenstadt.
Privat- Raimond Lamparter gewinnt die AfD-Nominierung im Wahlkreis Calw/Freudenstadt.
- Vier Vorstandsmitglieder treten nach der Wahl zurück.
- Lamparter will gegen illegale Migration und für bezahlbaren Wohnraum kämpfen.
- Die vorherige Nominierung wurde wegen Akkreditierungsfehlern für ungültig erklärt.
- Lamparter ist Vater von vier Kindern und zwölf Enkelkindern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Mitgliederversammlung wählte den 56-jährigen Raimond Lamparter aus Freudenstadt am Samstag in Herzogsweiler im ersten Wahlgang zum Direktkandidaten des Wahlkreises. Das teilt der AfD-Kreisverband mit. Lamparter, gelernter Technischer Zeichner, setzte sich in einer Kampfabstimmung mit 29 zu 21 Stimmen gegen die Rechtsanwältin Martina Böswald aus dem Kreisverband Hochschwarzwald durch.
Nominierung für nichtig erklärt
Die Ende Oktober erfolgte Nominierung eines anderen Direktbewerbers war wegen eines Fehlers bei der Akkreditierung der wahlberechtigten Mitglieder für nichtig erklärt worden.
„Es ist mir wichtig, für die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu kämpfen“, sagt Lamparter, der, so schreibt es die AfD, seit 31 Jahren mit seiner südafrikanischen Frau zusammen ist. Er sei Vater von vier Kindern und habe zwölf Enkelkinder. Die AfD sehe er als Rechtsstaatspartei, die dafür sorgen müsse, dass bestehende Gesetze auch eingehalten werden. An erster Stelle wende sich Lamparter gegen „illegale Migration“.
Der Niedergang der deutschen Wirtschaft und der damit einhergehende Wohlstandsverlust seien laut ihm Folge linksgrüner Ideologie. Die Energiewende halte Lamparter für gescheitert, eine Rückkehr zur Kernenergie für notwendig. Lamparter, der methodistische Wurzeln hat und sich als „bekennender Christ“ bezeichne, möchte bezahlbaren Wohnraum schaffen, indem er „die „Regulierungswut im Lande bekämpft“, heißt es weiter.
Als Stadtrat bringe sich Lamparter im Gemeinderat Freudenstadt unter anderem in der Haushaltsstrukturkommission ein.
Rücktritte aus dem Vorstand
Nach der Wahl legte Kreisverbandssprecher Günther Schöttle am Samstag sein Amt nieder. „Aus persönlichen Gründen“, heißt es in der Mitteilung. Nahezu acht Jahre war Schöttle im Amt, jetzt wolle er sich seiner Familie widmen und auf seine kommunalen Mandate konzentrieren. Stellvertreter Marcus Lotzin wird den Kreisverband bis zur im Frühjahr anstehenden Vorstandswahl führen, teilt der Kreisverband mit.
Auch Stellvertreterin Angelika Reutter, Beisitzer Reinhard Cordshagen und Beisitzer Dylan Dörr traten aus dem Vorstand zurück.
