Betrug mit Kryptowährung: 400.000 Euro Schaden bei Zollernalb-Firma gerade noch verhindert

Eine Betrugsmaschine mit dem Einsatz von Kryptowährung greift in der Region immer mehr um sich. Die Polizei warnt eindringlich.
Nicolas Armer/dpa- Betrugsfälle mit Kryptowährungen nehmen in der Region zu – Polizei warnt eindringlich.
- Sigmaringer Firma verliert Mitte Juli 2025 durch Betrug hohe Summe – über 100.000 USD gesichert.
- Zwei neue Fälle bekannt – Täter geben sich als Vermittler für Schweizer Investor aus.
- Firma aus Zollernalbkreis entgeht knapp einem Schaden von über 400.000 Euro.
- Polizei rät zur Vorsicht bei Vermittlungsgeschäften mit Kryptowährungen – Infos auf polizei-beratung.de.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem professionell angelegten Betrug, bei dem einem Unternehmen mit Sitz im Landkreis Sigmaringen Mitte Juli 2025 ein hoher Schaden entstanden war, konnten Ermittler der Kriminalpolizei Friedrichshafen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hechingen Anfang Oktober umgerechnet mehr als 100.000 US-Dollar an einer Kryptobörse sicherstellen.
Wie die Staatsanwaltschaft Hechingen und das Polizeipräsidium jetzt mitteilen, wurden zwischenzeitlich zwei weitere Fälle bekannt, in denen Betrüger mit der gleichen Masche ihr Glück versuchten. Die Betrüger boten sich ebenfalls als Vermittler für einen vermeintlichen Schweizer Investor an und spielten teils aufwendig vor, dass eine entsprechende Investition kurz vor dem Abschluss stehe. Die fällige Provision forderten die Unbekannten in Kryptowährung – mit dem
Verweis darauf, dass dies derzeit gang und gäbe sei.
Es gab schon ein Treffen im Ausland
Während ein Unternehmen im Landkreis Esslingen wegen der Berichterstattung über den Sigmaringer Fall den Betrug frühzeitig erkannte, hatte im Fall eines Unternehmens aus dem Zollernalbkreis bereits ein Treffen mit den vermeintlichen Vermittlern im Ausland stattgefunden.
Letztlich konnte ein finanzieller Schaden von mehr als 400.000 Euro verhindert
werden.
Polizei warnt vor Betrugsmasche
Die Polizei warnt weiterhin vor der Betrugsmasche und mahnt zur
größtmöglichen Vorsicht bei entsprechenden Vermittlungsgeschäften mit Zahlungen
in Kryptowährungen. Informationen zu den vielfältigen Betrugsmaschen findet man im Internet unter www.polizei-beratung.de oder direkt beim Referat Prävention des örtlichen Polizeipräsidiums.
