Am Sigmaringer Donauufer: Rollstuhlfahrerin aus misslicher Lage befreit – Großeinsatz von Rettungskräften

Eine Rollstuhlfahrerin hatte sich auf der Sigmaringer Nepomukbrücke festgefahren. Ein Großeinsatz von Rettungskräften war die Folge (Symbolfoto).
Jessica Lichetzki/dpa- In Sigmaringen wurde eine Rollstuhlfahrerin am Donauufer aus einer misslichen Lage gerettet.
- Die 57-Jährige hing mit ihrem Rollstuhl teils in der Böschung und hielt sich an einem Metallpfosten fest.
- Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort, da zunächst von Lebensgefahr ausgegangen wurde.
- Vor Ort stellte sich heraus, dass kein Absturz in die Donau drohte, da noch 10 Meter Wiese vorhanden waren.
- Die Frau wurde schnell und unverletzt gerettet – die Polizei zog ein positives Fazit des Einsatzes.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei kam es am
Samstag ab 12.33 Uhr an der Nepomukbrücke in Sigmaringen, wo sich eine
Rollstuhlfahrerin festgefahren hatte.
57-Jährige klammert sich an Metallpfosten
Dabei war die 57-jährige Frau mit einer Hälfte ihres Rollstuhls noch auf dem Weg und hing mit der anderen Hälfte in der Böschung in Richtung Donauufer. Sie konnte sich an einem Metallpfosten
festhalten, um nicht weiter abzurutschen.
Bereits binnen weniger Minuten waren die ersten Kräfte des Rettungsdienstes vor Ort und konnten die Frau schnell aus ihrer misslichen Lage befreien. Da der Informant bei seinem Notruf jedoch gegenüber der Rettungsleitstelle angegeben hatte, dass die Rollstuhlfahrerin drohe, in die Donau
zu stürzen und somit zunächst Lebensgefahr zu befürchten war, wurde ein großes Aufgebot unterschiedlicher Hilfeleister entsandt.
Lebensgefahr bestand nicht
Vor Ort konnte jedoch schnell festgestellt werden, dass unterhalb der Rollstuhlfahrerin noch zehn Meter Wiese bis zur Donau waren, sodass ein vollständiges Abrutschen zwar unsanft,
aber mutmaßlich nicht lebensbedrohlich gewesen wäre. „Dennoch gut, dass der Dame
so schnell geholfen werden konnte“, lautet das erleichterte Resümee im Polizeibericht
