Weihnachtsspendenaktion Südwest Presse
: Kinderklinik und Kauf-Wasch-Café: Gute Taten im Doppelpack

Wir bitten unsere Leserinnen und Leser im Zollernalbkreis und der ganzen Region Neckar-Alb um Spenden für das Sozialzentrum der Diakonie in Ebingen und ein neues Projekt an der Kinderklinik der Universität Tübingen.
Von
Ernst Klett und Lisa Maria Sporrer
Zollernalbkreis/Region
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Patricia Seibert-Klöck, die Geschäftsführerin des Kauf-Wasch-Cafés, und Micha Haasis, der Geschäftsführer der Diakonischen Bezirksstelle, mit dem Objekt der Südwest-Presse-Spendenaktion: Die Kaffeemaschine ist über sechs Jahre alt und nicht mehr zu reparieren. Es braucht unbedingt eine Nachfolgerin, und die kostet annähernd 6000 Euro.

Patricia Seibert-Klöck, die Geschäftsführerin des Kauf-Wasch-Cafés, und Micha Haasis, der Geschäftsführer der Diakonischen Bezirksstelle Balingen, mit dem Objekt der Südwest-Presse-Spendenaktion im Hintergrund: Die Kaffeemaschine ist über sechs Jahre alt und nicht mehr zu reparieren. Es braucht unbedingt eine Nachfolgerin, und die kostet annähernd 6000 Euro.

Vera Bender
  • Die Südwest Presse ruft zu Spenden für das Kauf-Wasch-Café in Ebingen und ein Projekt der Tübinger Kinderklinik auf.
  • Das Café benötigt eine neue Kaffeemaschine für 6000 Euro.
  • Die Kinderklinik plant das Projekt „Zauberformel gegen die Angst“, das 350.000 bis 400.000 Euro kostet.
  • Spendenkonto: IBAN DE 20 6535 1260 0077 0400 00, BIC SOLADES1BAL.
  • Verwendungszweck angeben: Kauf-Wasch-Café oder Kinderklinik.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Plötzlich ist die Arbeit weg, und das sowieso schon knappe Geld reicht hinten und vorne nicht mehr. Irgendwann wird auch die Miete ein Problem. Im schlimmsten Fall vielleicht die Obdachlosigkeit. Diese Ängste sind inzwischen wieder Wirklichkeit geworden. Gar nicht so wenige Menschen sind längst heimgesucht worden von den viel zu vielen Krisen. Was nun, fragen sie sich verzweifelt. Konkrete Hilfe und dazu noch psychologische Aufbauarbeit bietet das kreisweit und überkonfessionell tätige Kauf-Wasch-Café der Diakonie in der Ebinger Bahnhofstraße. Das ist im November elf Jahre alt geworden und wird nachgefragt wie noch selten in dieser Zeit.

Viel bekommen für wenig Geld

Es handelt sich aber auch um eine Einrichtung, von denen man in Zeiten wie diesen noch mehr brauchen könnte. Die Mischung ist so erstaunlich wie effektiv: Integriert ist ein Second-Hand-Laden, in dem für wenig Geld gebrauchte Dinge des täglichen Lebens zu haben sind. Das Angebot reicht von Haushaltswaren über Kleidung und Schuhe bis zu Spielen und mehr. Je nach Jahreszeit gibt es zum Beispiel auch die Ausrüstung für Schulkinder. Ebenfalls im Gebäude findet sich ein Waschsalon. Dort kann man waschen und trocknen. Ein praktischer und aufbauender Service für Menschen in Not.  Genauso wichtig ist das einladende Café, wo es nicht allein Kaffee und Kuchen gibt – es ist gleichzeitig ein probates Mittel gegen Einsamkeit und ein Treffpunkt für alle. Da kann man den oft schwierigen Alltag wenigstens vorübergehend hinter sich lassen.

Genau dort, im Café, setzt die weihnachtliche Spendenaktion der Südwest Presse im Zollernalbkreis an: Der Kaffee ist bedrohlich infrage gestellt! Anders ausgedrückt: Die Maschine, selbstredend ein in Qualität und Volumen für die Gastronomie ausgerichtetes Fabrikat, gibt mit den Jahren den Geist auf. Es lohnt sich einfach nicht mehr, weiteres Geld für Reparaturen auszugeben. Für ein, wenn nicht sogar das Herzstück des Kauf-Wasch-Cafés braucht es Ersatz. Und der ist nicht für unter 6000 Euro zu haben. An dieser Stelle rücken Sie, liebe Leserinnen und Leser in den Mittelpunkt! Wir setzen auf Ihre Spenden!

Sofort reagiert auf den Aufruf

Als Pfarrer Micha Haasis, der Geschäftsführer der Diakonischen Bezirksstelle Balingen, den Aufruf unserer Zeitung las, dass sich Projekte für die Weihnachtsaktion melden können, war schnell entschieden: Da machen wir mit! Gesagt und sofort umgesetzt – und wir von der Südwest Presse sind überzeugt, dass das Kauf-Wasch-Café es unbedingt verdient hat, mit den Spenden unserer Leserinnen und Leser unterstützt zu werden – auf dass es auch weiterhin herrlich nach frisch gemachtem Kaffee duftet in der Ebinger Bahnhofstraße.

Weihnachtsaktionen der Südwest Presse sind immer doppelt hilfreich: Zum einen ist da die dringend gebrauchte finanzielle Unterstützung, zum anderen aber wird für das Projekt selbst Öffentlichkeitswerbung gemacht. Wir werden unsere Leserschaft in den nächsten Wochen also nicht nur hartnäckig um Spenden bitten, sondern das Ebinger Sozialzentrum einem noch größeren Kreis bekanntmachen.

In der Tübinger Kinderklinik soll kleinen Patienten bei der Behandlung die Angst genommen werden. Dazu gibt es jetzt das Projekt "Zauberformel gegen die Angst", für das wir Spenden sammeln.

In der Tübinger Kinderklinik soll kleinen Patienten bei der Behandlung die Angst genommen werden. Dazu gibt es jetzt das Projekt "Zauberformel gegen die Angst", für das wir Spenden sammeln.

Karoline Niethammer/Hilfe für kranke Kinder

Neues Projekt der Tübinger Kinderklinik

Man liegt im Bett und hört die Stechmücke. Es ist dunkel, man sieht sie nicht, aber man weiß, sie wird kommen und stechen. Dann der Stich, man merkt ihn, er tut weh. Etwas anderes ist es, wenn man beispielsweise beim Fußballtraining gestochen wird, fünf Stiche, man bekommt sie aber nicht mit, weil die Aufmerksamkeit mit etwas anderem beschäftigt war. „Wir müssen die Aufmerksamkeit weglenken von der Angst“, sagt Susanne Haase. Sie ist Pflegefachkraft am Universitätsklinikum Tübingen und hat zusammen mit der Kinderärztin Katharina Riebe das Projekt „Zauberformel gegen Angst“ initiiert. „In den letzten Jahren ist das Thema Angst und Schmerz, und wie man diese vermeiden kann, immer mehr in den Fokus gerückt“, sagt Riebe. Klinikmitarbeiter verschiedener Professionen und aus diversen Fachbereichen haben sich zusammengetan, um Kinder bei diesen Themen besser begleiten zu können und Traumatisierungen vorzubeugen oder sie aufzulösen. „Es gibt Fälle von Traumata, die auf Klinikbehandlungen in der Kindheit zurückzuführen sind“, sagt Haase.

Kindern die Angst nehmen

Es geht darum, Kindern die Angst zu nehmen vor der Behandlung. Pflegende und Ärzte zu sensibilisieren für Sprache, denn es mache einen großen Unterschied, wenn man ins Krankenzimmer kommt und sagt: „Wie sind die Schmerzen heute?“, oder: „Wie geht es dem Arm heute?“ Bei dem Projekt sind aber auch Maßnahmen angedacht, die die Aufmerksamkeit der Kinder während der Untersuchung lenken, es wird beispielsweise mit einem Zauberstab gearbeitet, aber auch Hypnosetechniken sollen zum Einsatz kommen, also, ohne das Kind natürlich wirklich zu hypnotisieren, eher wie fantasievolle Traumreisen.

Wenn das System nicht zahlt

Nachdem bereits einige Verfahren mit Erfolg getestet wurden, soll das Projekt nun in der Kinderklinik gezielt auf den Weg gebracht werden. „Das hört sich alles wie eine Selbstverständlichkeit an. Es wird von unserem Gesundheitssystem aber nicht finanziert“, sagt Oberarzt Felix Neunhoeffer. Deshalb läuft das Projekt über die Stiftung „Hilfe für kranke Kinder“ in der Tübinger Kinderklinik. Für die erste Projektstufe (2025 bis 2027) werden voraussichtlich 350.000 bis 400.000 Euro an Spenden benötigt. In einem ersten Schritt sollen von dem Geld ein Schmerztherapeut in Teilzeit angestellt werden. Außerdem sollen Mitarbeiter aus Pflege und Medizin dafür teilweise freigestellt werden. Mithilfe der Spenden der Südwest-Presse-Leserinnen und Leser hofft die Stiftung, einen weiteren Schritt bei der Finanzierung ihres Projektes voranzukommen.

So können Sie spenden für die beiden Projekte

Das Spendenkonto hat diese IBAN: DE 20 6535 1260 0077 0400 00. Der BIC Code der Sparkasse Zollernalb: SOLADES1BAL. Ganz wichtig, weil wir dieses Mal zwei Projekte haben: Bitte geben Sie auf der Überweisung mit an, für was Sie spenden. Die Stichworte sind Kauf-Wasch-Café und Kinderklinik. Wenn Sie nichts notieren, machen wir halbe-halbe.

Bei Spenden bis zu 300 Euro braucht es keine Spendenbescheinigung. Der Überweisungsbeleg reicht dem Finanzamt. Wenn Sie eine Bescheinigung wünschen, vermerken Sie das bitte ebenfalls.