Wahlkreis Tübingen-Hechingen
: Christoph Naser (CDU) ist jetzt Bundestagsabgeordneter

Die Zeit ohne einen Bundestagsabgeordneten ist für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen vorbei. Nachrücker Christoph Naser (CDU) hat jetzt sein Mandat angenommen.
Von
swp
Tübingen/Hechingen
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Christoph Naser, CDU

Christoph Naser, CDU

Carolin Albers
  • Christoph Naser (CDU) hat das Bundestagsmandat für Tübingen-Hechingen angenommen.
  • Er rückt nach, weil zwei CDU-Abgeordnete in Stuttgart ihr Mandat niederlegten.
  • Sein Pfarramt in Bodelshausen gibt er auf – der Wahlkreis hat wieder einen Abgeordneten.
  • Naser gewann zuvor direkt, zog wegen neuem Wahlrecht jedoch zunächst nicht ein.
  • Schwerpunkte: B27-Ausbau, Regionalstadtbahn Neckar-Alb, Wettbewerbsfähigkeit und Bildung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der CDU-Politiker Christoph Naser hat jetzt gegenüber der Landeswahlleiterin im Innenministerium in Stuttgart offiziell das Bundestagsmandat für den Wahlkreis Tübingen-Hechingen angenommen. Der Tübinger CDU-Kreisvorsitzende gehört damit mit sofortiger Wirkung als nachgerücktes Mitglied dem Deutschen Bundestag an. Naser kommt als Nachrücker zum Zuge, weil zwei CDU-Abgeordnete aus dem Land im Zuge der neuen Regierungsbildung in Stuttgart ihr Bundestagsmandat niedergelegt haben. Sein Amt als evangelischer Pfarrer von Bodelshausen gibt er dafür auf.

Wahlkreissieger zunächst ohne Mandat

Naser hatte den Wahlkreis bei der vergangenen Bundestagswahl mit 31,7 Prozent der Erststimmen und sieben Prozentpunkten Abstand direkt gewonnen, konnte jedoch aufgrund des von der damaligen Ampel-Koalition beschlossenen neuen Bundestagswahlrechts nicht in den Bundestag einziehen.

Der Bundestagswahlkreis Tübingen-Hechingen war seither verwaist ohne Abgeordneten in Berlin; Naser hatte die bundespolitische Vertretung in seinem Ehrenamt übernommen. Insgesamt hatten 23 Wahlkreissiegerinnen und Wahlkreissieger deutschlandweit kein Mandat bekommen.

Regierung will Reform des Wahlrechts

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD ist deshalb vereinbart, das Wahlrecht erneut zu reformieren. Ziel ist es, künftig sicherzustellen, dass gewählte Wahlkreissieger wieder garantiert in den Deutschen Bundestag einziehen, ohne dabei das Parlament aufzublähen. Bislang sind die Koalitionäre auf diesem Weg aber noch nicht weit vorangekommen.

„Ich freue mich sehr, das Mandat zur direkten Vertretung des Bundestagswahlkreises Tübingen-Hechingen anzunehmen und unserer Region eine starke Stimme im politischen Berlin zu geben. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler bei der Bundestagswahl 2025 geschenkt hat“, erklärt Christoph Naser. Und weiter: „Mein Herz schlägt für unsere wunderschöne Region, wo ich mit meiner Familie zu Hause bin: Deshalb werde ich vor Ort die direkte Begegnung suchen und mein Bestes für die Menschen geben, die hier leben.“

Für wichtige Verkehrsprojekte

Zu den politischen Schwerpunkten Nasers zählen die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des regionalen Innovations- und Wirtschaftsstandortes im Sinne sicherer und neuer Arbeitsplätze, Infrastrukturprojekte wie der vierspurige Ausbau der B27 sowie die rasche Realisierung der Regionalstadtbahn Neckar-Alb, die Exzellenz des Bildungs- und Wissenschaftsstandorts Neckar-Alb sowie der Zusammenhalt von Stadt und Land.