Volksbank Zollernalb eG
: Rückblick auf historisches Jahr – Verschmelzung erfolgreich verlaufen

Die Volksbank Zollernalb eG hat sich zum ersten Mal nach ihrer großen Verschmelzung zur Vertreterversammlung getroffen. Der Vorstand zeigt sich zufrieden.
Von
red/ce
Zollernalbkreis
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Vertreterversammlung 2026 Volksbank Zollernalb eG Stadthalle Balingen

Die Vertreterversammlung der Volksbank Zollernalb eG Stadthalle in der Stadthalle Balingen.

Volksbank
  • Erste Vertreterversammlung nach der Verschmelzung in der Stadthalle Balingen – Vorstand zufrieden.
  • Drei Banken fusionierten zur Volksbank Zollernalb eG; Aufsichtsrat lobt Mitarbeitende.
  • Kundenkredite stiegen auf 2,16 Mrd. Euro, Einlagen 2,96 Mrd. Euro, Wertpapiere/Fonds 2,02 Mrd. Euro.
  • 560.000 Euro für regionale Projekte durch Spenden und Sponsoring.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kürzlich fand in der Stadthalle Balingen die erste Vertreterversammlung der Volksbank Zollernalb eG statt – und damit die erste gemeinsame Zusammenkunft nach der Verschmelzung der Volksbank Albstadt eG, der Volksbank Hohenzollern-Balingen eG und der VR Bank eG Heuberg-Winterlingen zur Volksbank Zollernalb eG.

Andreas Fandrich, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Zollernalb eG, eröffnete die Vertreterversammlung. Zu Beginn seiner Rede ließ er das für die Bank und den Zollernalbkreis historische Jahr der Verschmelzung Revue passieren.

Volksbank blickt auf erfolgreiche Entwicklung

Der Aufsichtsratsvorsitzende bedankte sich laut Pressemitteilung beim Gesamtvorstand und bei den Mitarbeitenden für „ihre hochprofessionelle und engagierte Tätigkeit für die Volksbank Zollernalb eG, gerade mit den zusätzlichen Belastungen, die mit der Verschmelzung verbunden waren und sind“, heißt es.

„Diese Unterstützung war die Grundlage für das gute Ergebnis im Geschäftsjahr 2025, mit dem der Aufsichtsrat sehr zufrieden ist“, so Fandrich.

Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Zollernalb eG, Arndt Ständer, informierte über die Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres 2025 und sprach von einer insgesamt stabilen und erfolgreichen Entwicklung. Mit einer Bilanzsumme von 3,88 Milliarden Euro liegt die Volksbank Zollernalb eG im bundesweiten Vergleich der Volks- und Raiffeisenbanken auf Platz 85 unter den 644 Instituten.

65.683 Mitglieder

Der leichte Rückgang von rund 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr sei das Ergebnis bewusst getroffener, strategischer Entscheidungen im Zuge der Verschmelzung und damit Ausdruck einer konsequenten und zukunftsorientierten Ausrichtung, betont die Bank.

65.683 Mitglieder halten der Volksbank Zollernalb eG in der Region die Treue. „Die geringfügige Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf die Bereinigung von Doppelmitgliedschaften im Rahmen der Verschmelzung zurückzuführen.“ 498 Mitarbeitende, darunter auch Auszubildende, beschäftigt das Geldhaus.

Das Kundenkreditgeschäft entwickelte sich demnach positiv: Das bilanzielle Kundenkreditvolumen stieg demnach von 2,06 Milliarden Euro auf 2,16 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 4,7 Prozent entspricht.

Unterstützung durch Spenden und Sponsoring

Das genossenschaftliche Verbundgeschäft bewegt sich mit einem Volumen von 562 Millionen Euro auf einem stabilen Niveau, so die Mitteilung. Die bilanziellen Kundeneinlagen lagen mit 2,96 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Die Anlagen in Wertpapieren und Fonds konnten um 8,8 Prozent auf 2,02 Milliarden Euro gesteigert werden.

Im vergangenen Jahr unterstützte die Volksbank Zollernalb die Region mit rund 560.000 Euro durch Spenden und Sponsoring für Vereine sowie soziale und gesellschaftliche Projekte. Auch die Vermögens- und Liquiditätslage präsentiere sich ausgesprochen solide, heißt es in der Mitteilung.

Vorstandsvorsitzender zieht positives Fazit

Der Vorstandsvorsitzende zieht ein positives Fazit: „Mit dem Geschäftsverlauf im abgelaufenen Verschmelzungsjahr sind wir unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zufrieden. Es verbleibt ein Jahresergebnis, das eine weitere Stärkung des Eigenkapitals sowie die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 Prozent ermöglicht.“

Steigende regulatorische Anforderungen, Digitalisierung, demografischer Wandel und Fachkräftemangel, intensiver Wettbewerb – auch branchenfremd – stellen die deutsche Finanzindustrie vor enorme Herausforderungen. „Nichtsdestotrotz plant die Bank in den Folgejahren mit einer stetigen und nachhaltigen Ergebnissteigerung“, verspricht Ständer.

Dass nach der Verschmelzung insbesondere im Service sowie in der Telefonie zeitweise sehr viel los war, sei den Mitgliedern und Kunden nicht verborgen geblieben. „Umso dankbarer sind wir für das Verständnis und die Geduld, die wir von unseren Mitgliedern und Kunden erfahren durften.“