„Umsonst & Draußen“ in Bisingen
: Hauptsache, ganz viel Metal!

Das Bisinger Musikfestival „Umsonst und Draußen“ hat alle Erwartungen übertroffen. Wahre Massen von begeisterten Metal-Fans feierten ein friedvolles Fest. Ein Pluspunkt für die ganze Region.
Von
Konrad Flegr
Bisingen
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Zum Metal gehört auch die Optik: „Agathodaimon“ begeisterte mit einer Mischung aus Black Metal, Melodic Death Metal und Symphonic Metal.

Zum Metal gehört auch die Optik: „Agathodaimon“ begeisterte mit einer Mischung aus Black Metal, Melodic Death Metal und Symphonic Metal.

Konrad Flegr
  • Das „Umsonst & Draußen Zollernalb“ in Bisingen zog zahlreiche Metal-Fans an.
  • Top-Acts wie „Agathodaimon“ und „Iron Savior“ begeisterten mit hochkarätigen Auftritten.
  • Bands boten eine Mischung aus Black Metal, Thrash und Metalcore – emotional und energiegeladen.
  • Gemeinde, Sponsoren und Ehrenamtliche ermöglichten das erfolgreiche Festival.
  • Besucher kamen aus ganz Süddeutschland und dem nahen Ausland – ein Highlight für die Region.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Spätestens seit vergangenem Wochenende ist das „Umsonst & Draußen Zollernalb“ nicht mehr aus der regionalen Kulturlandschaft wegzudenken. An zwei Tagen war der Bisinger Festplatz proppenvoll mit frohgelaunten Metal-Fans, die sich an der hochkarätigen Musik begeisterten und gemeinsam ein friedvolles Fest feierten. Das solidarische Miteinander kennzeichnete das Festival in mehrfacher Hinsicht und gab auch ein Beispiel für das konstruktive Zusammenleben im gesellschaftlichen Alltag.

Da muss man dabei sein!

Wenn auf jedem auch nur irgendwie zu nutzenden Quadratmeter rund um das Festgelände geparkt wird und die Autokennzeichen sich über ganz Süddeutschland und das nahe Ausland erstrecken, dann spricht das Bände. Hier geschieht etwas ganz Großes, hier geht die Party ab, hier muss man (und frau) dabei gewesen sein. So geschehen beim „Umsonst & Draußen Zollernalb“, das am Freitag und Samstag zum dritten Mal an seiner neuen Stätte auf dem Bisinger Festplatz über die Bühne ging.

Die Dinos sind los. Gleich zwei! Was für eine schöne Szene, und das draußen und ganz umsonst. ​

Die Dinos sind los. Gleich zwei! Was für eine schöne Szene, und das draußen und ganz umsonst. ​

Konrad Flegr

Dieser erwies sich aufgrund seiner Beschaffenheit wieder als optimal, zumal seitens der Gemeinde Bisingen jedwede logistische Unterstützung gewährleistet ist.

Im Mittelpunkt des Interesses standen natürlich die auftretenden Bands. Die lieferten – jede für sich – eine astreine und mehr als hörenswerte Leistung ab. Von der hoffnungsvollen Nachwuchsband bis zu etablierten Semi-Profis steuerten sie ihren Teil zum regionalen Familientreffen der Metal-Szene bei.

Ganz viel Power auf der Bühne

Den undankbaren Job des Festival-Openers übernahm am Freitag „Venom Breath“ aus Rosenfeld. Sie überzeugten mit ihrem energiegeladenen Sound aus rohen Riffs und düsteren Melodien. Danach sollte „Mayflower“ folgen, die jedoch wegen Krankheit absagen mussten. Mit „Savage Mountain“ konnte innerhalb von Minuten ein Ersatz gefunden werden.  Die Band entfaltete einen Sound, der kompromisslos ehrlich und emotional fesselnd ist.

Eine Klasse für sich stellte „Frank’s White Canvas“ dar. Das Frauenduo aus Chile brachte minimalistisch die ganze Power der Rock-Musik mit klarer Botschaft auf Hoffnung auf die Bühne.

Ihnen folgte  „Stepfather Fred“, die erneut mit unverfälschter Rock- und Metal-Musik überzeugen konnten. Top-Act des Abends war „Agathodaimon“, die mit einer Mischung aus Black Metal, Melodic Death Metal und Symphonic Metal zu begeistern wussten.

Escape from Wonderland zeigte vielleicht die Zukunft des Metal und bestach mit vielseitigem Gesang.​

Escape from Wonderland zeigte vielleicht die Zukunft des Metal und bestach mit vielseitigem Gesang.​

Konrad Flegr

Den zweiten Festivaltag eröffneten „Kliff Hänger“, die ihren Sound aus treibenden Gitarrenriffs und donnernden Drumfills zelebrierten. Bei den nachfolgenden „Goldsmith“ vereinte sich Classic Rock mit Elementen aus Heavy und Thrash Metal und lieferte einen energiegeladenen Sound, der sofort ins Ohr ging.

„Escape From Wonderland“ bewiesen anschließend, dass Metalcore keine Grenzen kennt. Thrashige Riffs, technische Drums, eingängige Melodien und vielseitiger Gesang lassen sich zu einem modernen, energiegeladenen Sound verschmelzen.

Pure Emotion auf der Bühne

Deutlich softer ging anschließend „Graydance“ aus Finnland zu Werke.  Ihr Repertoire steht für pure Emotion und unvergessliche Songs. „Front Row Warriors“ ist in der Szene wohlbekannt und steht aktuell in den Metal-Chartlists ganz oben. Warum das zu Recht so ist, belegte ihr furioser Auftritt am Samstag.

„Traitor“ muss in ihrer Heimat nicht mehr vorgestellt werden. Die Band steht für kompromisslosen, energiegeladenen Thrash Metal und hat sich längst zu einer festen Größe in der deutschen Szene entwickelt. Den gloriosen Abschluss lieferte „Iron Savior“, eine der führenden Power-Metal-Bands Deutschlands.

Bei aller Bewunderung für die Musiker darf nicht vergessen werden, wer dieses Festival wirklich stemmt. Dies sind neben der Gemeinde Bisingen und den Sponsoren die zahlreichen Ehrenamtlichen, die ihren Job verrichten, ohne den es das „Umsonst & Draußen“ nicht gäbe.