Polizeibericht: Verdacht auf versuchten Totschlag

Zu einer gewaltätigen Auseinandersetzug kam es in einer Wohnung in Sigmaringen. Offenbar war Alkohol im Spiel. Die Streiterei hätte tötlich enden können. Deshalb wurde Haftbefehl erlassen.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- 43-Jähriger stach in Sigmaringen mit Stechbeitel auf 38-Jährigen ein – Opfer schwer verletzt.
- Tat ereignete sich am Freitagmorgen nach Streit und Alkoholkonsum in einer Wohnung.
- Zeuge entwaffnete Täter; Opfer flüchtete und alarmierte Rettungsdienst.
- Haftbefehl erlassen, Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft in Justizvollzugsanstalt.
- Kriminalkommissariat Sigmaringen ermittelt wegen versuchten Totschlags.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ermittelt das Kriminalkommissariat Sigmaringen gegen einen 43-jährigen, der zwischenzeitlich in Untersuchungshaft sitzt.
Der Mann steht im Verdacht, am frühen Freitagmorgen bei einem Streit in einer Wohnung in der Sigmaringer Innenstadt einen 38-jährigen Kontrahenten erheblich verletzt zu haben.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge war es zwischen dem Opfer und dem ihm bekannten Tatverdächtigen, die beide deutlich unter Alkoholeinwirkung standen, gegen 2.30 Uhr aus einem bislang nicht abschließend geklärtem Grund zum Disput gekommen.
12 Zentimeter lange Klinge
Im Verlauf des Streits soll der Ältere dem 38-Jährigen mit einem Stechbeitel (12 Zentimeter Klingenlänge) in den Rücken gestochen und ihm dadurch eine Stichwunde zugefügt haben, die lebensgefährlich sein kann. Während ein anwesender Zeuge dem 43-Jährigen das Werkzeug danach abnehmen und ihn bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort ruhig halten konnte, gelang es dem Verletzten, ins Freie zu flüchten und einen Notruf abzusetzen.
Er wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, der Tatverdächtige von den eintreffenden Beamten ohne Gegenwehr vorläufig festgenommen. Der Man, ein Ukrainer, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hechingen am Freitag, 12. September, dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Der ordnete die Untersuchungshaft an und setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der Tatverdächtige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Sigmaringen in dem Fall sind noch nicht abgeschlossen.

