Trigema-Seniorchef
: Wolfgang Grupp fordert Neuwahlen: „Die Regierung muss weg“

Wolfgang Grupp kann die Ampel nicht mehr sehen. Bei einer Veranstaltung in Berlin forderte der Trigema-Seniorchef: „Die Regierung muss weg.“
Von
swp
Burladingen
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Wolfgang Grupp bricht  im Wirtschaftsmagazin Bilanz eine Lanze für Friedrich Merz und fordert einen Schlussstrich unter die Asylpolitik Angela Merkels. ⇥

Wolfgang Grupp, der Geschäftsführer des Bekleidungsunternehmens Trigema spricht am 28.06.2016 in Burladingen (Baden-Württemberg) bei einem dpa-Interview mit einer Journalistin. Foto: Patrick Seeger/dpa (zu dpa: «Digitalisierung macht Textilunternehmer Grupp Sorgen» vom 03.10.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit 
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Mischt sich auch als Trigema-Seniorchef noch mit klaren Worten in die Politik ein: Wolfgang Grupp

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  • Trigema-Seniorchef Wolfgang Grupp fordert Neuwahlen, kritisiert die Ampelregierung scharf.
  • Sohn Wolfgang Grupp Junior sieht „Instabilität“ und Bürokratie als Hauptprobleme der Regierung.
  • Grupp Senior kritisiert FDP-Chef Christian Lindner, wirft ihm fehlenden Mut vor.
  • Grupp glaubt, dass Neuwahlen der FDP Stimmenzuwächse bringen könnten.
  • Grupp fordert mutige Politiker und eine neue Regierung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zum 1. Januar 2024 hat Wolfgang Grupp die Geschäftsführung im Burladinger Textilunternehmen Trigema an seine Kinder Bonita Grupp und Wolfgang Grupp Junior. Wie erwartet, hat er sich damit aber keineswegs aufs Altenteil begeben. Immer noch und immer wieder mischt sich der 82-jährige Grandseigneur gerne in politische Debatten ein.

So jetzt bei der „MyWay-Konferenz", einem „Strategie-Gipfel für Familienunternehmen“, in Berlin. Grupp ließ kein gutes Haar an der Ampelregierung und forderte Neuwahlen im Bund.

Auch der Junior ist misstrauisch

Auch sein Sohn, Wolfgang Grupp Junior, tat Misstrauen gegenüber der Regierung um Kanzler Olaf Scholz (SPD) kund. Er sehe die Aufgabe der Politik darin, in Krisenzeiten einzugreifen, wie es während der Corona-Pandemie der Fall war. Die gegenwärtige Regierung bringe seiner Meinung nach eine „Instabilität in den Markt“. Grupp Junior sieht den „Bürokratie-Wahn“ als Hauptproblem. Viele Unternehmen verlagerten deshalb ihre Produktion ins Ausland. Anders als bei Trigema, wo seit der Ära Grupp gilt: 100 Prozent made in Germany.

Wolfgang Grupp Senior  ging noch einen Schritt weiter und forderte unmissverständlich: „Die Regierung muss weg.“ Insbesondere das Verhalten von FDP-Chef Christian Lindner kann der Burladinger nicht nachvollziehen. Laut Grupp seien viele Wähler der FDP bereits „abgesprungen“, dennoch fehle Lindner der Mut, „die Regierung, die keiner will, aufzulösen.“ Grupp Senior meint durchaus, dass die FDP bei Neuwahlen wieder Stimmen hinzugewinnen würde.

„Deshalb muss die Regierung weg und neu gewählt werden“

Die derzeitige politische Lage, in der Politiker lediglich an ihrem „Stuhl festhalten“, begünstige Unruhen und stärke Protestwähler, diagnostizierte Grupp. Forderung des Unternehmers: „Wir brauchen wieder Politiker, die auch den Mut haben, zu einer Unmöglichkeit Nein zu sagen und etwas anderes zu machen. Deshalb muss die Regierung weg und neu gewählt werden.“