Tödlicher Unfall auf B463
: Prozesstermin steht: Mustangfahrer muss sich verantworten

Ein 33-jähriger Mann sitzt bald auf der Anklagebank in Balingen: Ihm wird unter anderem fahrlässige Tötung dreier Menschen und Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen.
Von
Cornelius Eyckeler
Haigerloch/Balingen
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Der Unfall auf der B436 ereignete sich am Samstagmorgen gegen 9.45 Uhr.

Der Unfall ereignete sich am 8. März 2025.

Wilfried Selinka
  • Prozess gegen 33-Jährigen nach Crash auf B 463: Termin am Donnerstag, 12. März, 10 Uhr
  • Vorwürfe: fahrlässige Tötung von drei Menschen, fahrlässige Körperverletzung von drei
  • Zudem: Gefährdung des Straßenverkehrs laut Staatsanwaltschaft Hechingen
  • Unfall ereignete sich am 8. März 2025 bei Haigerloch; drei Tote
  • Vorwurf: riskantes Überholen mit Ford Mustang trotz bereits überholendem Mercedes

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vor fast genau einem Jahr kam es auf der B 463 bei Haigerloch zu einem heftigen Verkehrsunfall, der drei Menschen das Leben kostete. Im Herbst wurde der Fahrer eines Ford Mustang wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Kommende Woche muss sich der Mann vor dem Amtsgericht in Balingen verantworten.

Der Sprecher des Gerichts teilte unserer Redaktion mit, dass der Prozess auf Donnerstag, 12. März, 10 Uhr terminiert worden ist. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Hechingen lautet: fahrlässige Tötung dreier Menschen, fahrlässige Körperverletzung dreier weiterer Menschen und Gefährdung des Straßenverkehrs.

Der Prozess am Donnerstag dürfte ein Kraftakt werden. Involviert in das Gerichtsverfahren sind: drei Nebenkläger, drei Nebenklägervertreter, neun Zeugen, ein sachverständiger Zeuge, ein Sachverständiger und ein Dolmetscher.

Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz

Konkret wird dem 33-Jährigen vorgeworfen, an jenem Tag im März mit seinem hochmotorisierten Ford Mustang auf der Bundesstraße 463 in einem zweispurigen Bereich auf Höhe Haigerloch in Fahrtrichtung Empfingen zum Überholen eines vor ihm fahrenden VW Transporters angesetzt zu haben, obwohl der Fahrer eines hinter dem Angeschuldigten fahrenden Mercedes laut Ermittlungsbehörde bereits zuvor erkennbar zum Überholen angesetzt hatte und sich bereits neben dem Fahrzeug des Angeschuldigten auf der linken Fahrspur befunden hatte.

Im Einsatz waren damals zwei Rettungshubschrauber, sieben Rettungswagen, vier Notärzte sowie ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes – zudem die Feuerwehr Haigerloch mit rund 40 Kräften.

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