SWEG-Streik
: Busverkehr ist lahmgelegt, bei Zügen gibt es wenige Ausfälle

Der dritte Warnstreik der Gewerkschaft Verdi hat bei der SWEG unterschiedliche Auswirkungen. Schüler sind wieder auf Elterntaxis angewiesen.
Von
Matthias Badura
Region
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ARCHIV - 12.01.2023, Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Zug des Bahnunternehmens SWEG steht auf einem Gleis des Hauptbahnhofs. (zu dpa: «Warnstreiks bei Bussen und Bahnen in Baden-Württemberg») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Zugverkehr läuft trotz des Streiks auf vielen Stecken weiter.

dpa
  • Verdi ruft Beschäftigte der SWEG vom 30. September bis 2. Oktober zum Warnstreik auf.
  • Busverkehr der SWEG Bus GmbH fällt in weiten Teilen aus – auch im Hohenzollerischen.
  • Digitale Fahrgastinfos können wegen des Streiks unzuverlässig sein, warnt die SWEG.
  • Viele Schüler kamen trotzdem in die Schulen, teils per Elterntaxi oder Fahrgemeinschaft.
  • Zugverkehr: nur einzelne Ausfälle zwischen Hechingen und Gammertingen, sonst keine.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der SWEG Verkehrsbetriebe vom 30. September bis zum 2. Oktober zum dritten Warnstreik aufgerufen. Dabei kommt es in weiten Teilen des SWEG Verkehrsgebiets zu Fahrtausfällen im gesamten Busverkehr der SWEG Bus GmbH.

Vom Streik betroffen ist auch der SWEG-Busverkehr im Verkehrsbetrieb Hohenzollerische Landesbahn – vor allem in den Landkreisen Zollernalbkreis und Sigmaringen. Wie die SWEG in einer Pressemitteilung erklärt, „ist zu beachten, dass die Busfahrplanauskünfte auf Websites und Apps sowie die digitalen Fahrgastinformationsanzeiger an den Bushaltestellen wegen des Streiks nicht immer stimmig sind.“

Die meisten kamen doch zum Unterricht

Der zurückliegende Warnstreik fiel auf den Schuljahresbeginn. Auch da fuhren keine  Schulbusse in der Region. Eine kurze Umfrage unserer Redaktion ergab, dass die allermeisten Kinder und Jugendlichen zum Unterricht erschienen – die Eltern hatten sie selbst zum Unterricht gebracht beziehungsweise Fahrgemeinschaften organisiert. Zumindest am Schulzentrum Burladingen hieß es, dass dieses Mal mehr Schüler nicht kamen. Gravierend seien die Auswirkungen jedoch nicht, meinte der stellvertretende geschäftsführende Schulleiter Gregor Mößmer.

2Der Streikaufruf bezieht die Beschäftigten der SWEG Schienenwege GmbH mit ein, weshalb auch die Zugleitstelle in Gammertingen und die dortigen Anbindungen betroffen sind. „Die Auswirkungen seien jedoch überschaubar, heißt es in der Pressemitteilung. Zwischen Hechingen und Gammertingen gebe es nur „einzelne Zugausfälle“.

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Wiederum keine streikbedingten Ausfälle gebe es beim Zugverkehr auf der Strecke der Zollern-Alb-Bahn 1, Hauptstrecke: Tübingen – Hechingen – Sigmaringen, Aalen – Ulm, Munderkingen – Ulm.