Staatsanwaltschaft Hechingen: Peta-Anzeige eingegangen – Infos zum genauen Vorwurf

Der verheerende Brand am Wochenende wurde Hunderten Tieren zum Verhängnis
Klaus Stifel- Peta hat nach dem Brand eines Geflügelhofs in Grosselfingen Strafanzeige gestellt.
- Die Staatsanwaltschaft Hechingen bestätigte den Eingang am 21. September.
- Der Vorwurf bezieht sich auf § 17 Nr. 1 Tierschutzgesetz, ohne namentliche Person.
- Beim Großbrand wurden rund 400 Tiere getötet – die Ursache wird noch ermittelt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Tierrechtsorganisation Peta informierte am Mittwoch, dass sie nach dem verheerenden Brand auf einem Geflügelhof in Grosselfingen Anzeige erstattet hatte bei der Staatsanwaltschaft Hechingen. Unsere Redaktion hat dort nachgefragt, ob diese Anzeige tatsächlich eingegangen ist, was die Anklagebehörde am Donnerstag bestätigte.
„Ich kann Ihnen bestätigen, dass bei der Staatsanwaltschaft Hechingen am 21. September eine Strafanzeige der Peta eingegangen ist“, schreibt die Pressesprecherin. Demnach wird die Anzeige der Tierschützer gegen keine namentlich benannte Person erhoben.
Rund 400 Tiere getötet
Vielmehr beinhaltet sie allgemein den Vorwurf eines Verstoßes gegen Paragraf 17 Nr. 1 Tierschutzgesetz. Konkret heißt es hier im Gesetzbuch: „Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet.“
Weiter wird auf den Sachverhalt nicht eingegangen, daher ist davon auszugehen, dass die Anzeige nun geprüft wird. Auch die Ursache des Brandes vom Wochenende muss derzeit noch ermittelt werden.
Bei dem Großbrand einer landwirtschaftlichen Einrichtung bei Grosselfingen sind rund 400 Tiere getötet worden. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
