Brand bei Grosselfingen
: Peta erstattet Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Hechingen

Die Tierrechtsorganisation fordert rechtliche Konsequenzen und politisches Handeln nach dem Abbrennen des Geflügelhofs.
Von
red/ce
Grosselfingen/Hechingen
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Feuer auf einem Aussiedlerhof in Grosselfingen.

Lichterloh brannte am Wochenende ein Geflügelhof bei Grosselfingen.

Klaus Stifel
  • Nach Brand bei Grosselfingen: Peta zeigt bei Staatsanwaltschaft Hechingen an.
  • Rund 400 Hühner und Gänse starben – zuerst waren etwa 600 gemeldet worden.
  • Peta kritisiert fehlenden Brandschutz und fordert strengere Gesetze sowie vegane Ernährung.
  • Ursache des Feuers wird ermittelt, zwei Feuerwehrleute wurden leicht verletzt.
  • Einsatzleiter: Zaun geöffnet und überlebende Tiere in ein freies Gehege gebracht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Große Teile des Geflügelhofs bei Grosselfingen gleichen einer Ruine. Das Feuer am Wochenende bedeutete für rund 400 Tiere den Tod. Das Verenden so vieler Hühner und Gänse ruft nun die Tierrechtsorganisation Peta auf den Plan.

In einer Mitteilung informierte die Organisation, dass sie bereits am 21. September, also zwei Tage nach dem verheerenden Feuer, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Hechingen erstattet hatte.

„Nach Auffassung von Peta wurde der Tod eines jeden Tieres, das bei einem Stallbrand aufgrund mangelnder Brandschutzmaßnahmen stirbt, billigend in Kauf genommen“, so wird Julia Weibel, Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei Peta, in der Mitteilung zitiert.

Zahl der toten Tiere nach unten korrigiert

Und weiter heißt es: „Neben der Verantwortung der Tierhaltenden ist es auch Aufgabe der Politik, gesetzliche Regelungen zu verschärfen, um die Tiere vor dem Verbrennen zu schützen. Auch Verbraucherinnen und Verbraucher können einen Beitrag leisten: Denn würden alle Menschen vegan leben, ließen sich solche Vorfälle grundsätzlich vermeiden.“

Die Zahl der durch den Brand getöteten Tiere wurde unmittelbar nach dem Vorfall auf rund 600 geschätzt, später aber nach unten korrigiert. Etwa 400 Tiere seien tot, sagte ein Polizeisprecher Anfang der Woche.

Ursache wird noch ermittelt

Beim Eintreffen der Rettungskräfte am Samstagnachmittag hatten Teile des Hofes laut Polizei schon komplett in Brand gestanden. In einer Halle waren demnach teure landwirtschaftliche Maschinen untergebracht. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Bei dem Einsatz wurden nach Angaben der Polizei zwei Feuerwehrleute leicht verletzt.

„Wir haben den Zaun aufgeschnitten und Tiere gerettet, die wir retten konnten“, schilderte Einsatzleiter Frank Flieg die Lage am Wochenende. Die wenig lebenden Tiere wurden eingesammelt und im freien Gehege in Sicherheit gebracht. Die Ursache des Feuers wird derzeit noch ermittelt.