Sowitec Insolvenz
: Melchinger Himmelberg nicht betroffen – Planungen laufen weiter

Geschäftsführer Frank Hummel denkt weiterhin an die Modernisierung des Windparks auf dem Himmelberg. Ob das Vorhaben möglich ist, hänge von anderen Faktoren ab.
Von
Matthias Badura
Burladingen-Melchingen
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Frank Hummel im Jahr 2011 auf seiner Windkraftanlage. Damals war die Welt für Windkraftbetreiber noch in Ordnung.⇥

Mechingen, Windkraft auf dem Himmelberg , Frank Hummel auf einem der drei Windräder, im Hintergrund links Salmendingen rechts der Farrenberg
Aufnahme Klaus Franke 23.6.201

Frank Hummel im Jahr 2021 auf einem der drei Windräder, die auf dem Melchinger Himmelberg stehen.

Archiv/Klaus Franke
  • Sowitec meldete am Dienstag, 14. Juli, Insolvenz an – Ausgang des Verfahrens ist offen.
  • Geschäftsführer Frank Hummel: Der Windpark auf dem Melchinger Himmelberg ist nicht betroffen.
  • Die Planungen zum Repowering laufen weiter, ob es möglich ist, bleibt unklar.
  • Genehmigungsrechtliche und technische Fragen sind ungeklärt, Rückbau stand bereits im Raum.
  • Die drei Windräder sind 30 Jahre alt und gelten in Melchingen als Wahrzeichen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Was wird aus dem Windpark auf dem Melchinger Himmelberg? Wie berichtet meldete der Wind- und Energieanlagenbauer Sowitec/Sonnenbühl mit Tochtergesellschaften am Dienstag, 14. Juli, Insolvenz an. Der Ausgang des Verfahrens ist offen. Ein Scheitern könnte mehrere großangelegte Projekte der Sowitec in die Klemme bringen. Es stellte sich in dem Zusammenhang die Frage, ob und inwiefern davon auch der Windpark auf den Höhen des Burladinger Teilortes betroffen ist.

Die drei Windräder wurden vor 30 Jahren errichtet. Sie stellen als erster Windpark dieser Art und Größe eine Pionierleistung in Baden-Württemberg dar. Und sie gelten inzwischen als ein Wahrzeichen Melchingens. Jedoch darf man die Windmühlen – verglichen mit dem heutigen Stand der Technik – inzwischen als Dinosaurier bezeichnen. Betriebswirtschaftlich lohnen sie sich nicht mehr. Die Überlegung des Rückbaus stand schon längere Zeit im Raum.

Neue Windräder anstelle der drei bestehenden

Auf eine Anfrage unserer Zeitung sagte Geschäftsführer Hummel im Mai dieses Jahres, dass man an ein „Repowering“ denke. Heißt: Neue und leistungsstärkere Windräder anstelle der bestehenden aufzustellen. Ob das möglich ist, wusste Hummel nicht. Es hänge von zahlreichen Faktoren und nicht zuletzt von den Voraussetzungen einer weiteren Genehmigung ab.

Die genehmigungsrechtlichen und technischen Fragen sind auch jetzt nicht beantwortet. Aber, so Hummel am Mittwoch 15. Juli, uns gegenüber: „Die Anlagen auf dem  Himmelberg sind von der Insolvenz nicht betroffen. Die Planungen laufen weiter.“