Schwäbischer Albverein Schlatt
: Traufgänger und Draufgänger: So macht man das Wandern zeitgemäß

In der Pandemie waren Tiere und das Wandern die beiden Trends überhaupt. Beides hat nachgelassen. Wandern in der Gruppe ist für viele Leute sowieso so eine Sache. Der Albverein im Hechinger Stadtteil Schlatt zeigt erfolgreich, wie man durch frische Angebote im Gespräch bleibt.
Von
swp
Hechingen
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Beim Wandern immer auch etwas fürs Auge bieten, wie diesen Kreuzenzian. Das steckt hinter den Extratouren des Albvereins Schlatt.

Beim Wandern immer auch etwas fürs Auge bieten, wie diesen Kranzenzian. Das steckt hinter den Extratouren des Albvereins Schlatt.

Manfred Biffar
  • Der Schwäbische Albverein Schlatt veranstaltete die zweite Draufgängertour am Albtrauf.
  • Drei Routen für unterschiedliche Zielgruppen: Anspruchsvolle, Familien, Senioren und Beeinträchtigte.
  • Highlights: Herbstlandschaften, Panoramablicke, Burg Hohenzollern und der seltene Kranzenzian.
  • Abschluss auf der Kapfalm mit regionalen Speisen und geselligem Beisammensein.
  • Nächste Draufgängertour findet am 3. Oktober 2026 statt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Man muss für ein herrliches Naturerlebnis nicht erst stundenlang fahren. Das weiß man im gesamten Killertal und besonders in der untersten Talgemeinde: In Schlatt hat die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins jetzt zum zweiten Mal zum D(T)raufgängerwandern am Albtrauf eingeladen. Letzterer kann für Untrainierte (und ebenso für Trainierte) zu heftigen Schweißausbrüchen führen. Deshalb gab es für die Draufgänger drei (!) unterschiedliche Angebote: für die Anspruchsvollen, für Familien und für Senioren und körperlich Beeinträchtigte.

Manfred Biffar, der für den rührigen Wanderverein die Öffentlichkeitsarbeit macht, ist wie wohl auch der Rest der Truppe hochzufrieden mit der diesjährigen Neuauflage der Extratour. „Herbstzauber und Gemeinschaft auf dem Albtrauf“ hat er seine Rückschau auf einen unvergesslichen Wandertag genannt – und gleich einen Ausblick auf das nächste Abenteuer mitgeliefert. Denn es soll ja weitergehen!

Bühne frei für Naturliebhaber

Der Albtrauf im unteren Killertal, wo schon leicht das Steinlachtal und das Heufeld grüßen, hat sich demnach erneut in eine Bühne für Naturbegeisterte verwandelt: Die zweite und ebenso beliebte Draufgängertour begeisterte mit herbstlicher Farbenpracht, atemberaubenden Aussichten und einer Portion Überraschung.

Während eine kleine, aber motivierte Gruppe mit Anne Schuler die anspruchsvolle Route über die Schlattemer Heide und den Dreifürstenstein in Angriff nahm, genossen Familien unter der Führung von Karl-Heinz Schuler eine informative Wanderung entlang des Fasanenwegs, den die Jägerschaft bei Schlatt angelegt hat. Beide Gruppen wurden belohnt: mit Panoramablicken in Richtung Schwarzwald, zur majestätischen Burg Hohenzollern im goldenen Herbstlicht – und einem besonderen Glanzlicht der Natur.

Eine botanische Rarität: der Kranzenzian

Am Wegrand auf der Albhochfläche entdeckten die Wanderer eine Seltenheit: den Kranzenzian, eine geschützte Pflanze, die dort nur selten blüht. Die Tourengeher werteten das als ein Zeichen für die unberührte Schönheit der Region – und einen Grund mehr, die Natur zu schützen.

Der gemeinsame Ausklang gehört dazu: Auf der Kapfalm gab es regionale Köstlichkeiten. Wie man sieht, kann man immer draußen sitzen. Man muss nur richtig angezogen sein.

Der gemeinsame Ausklang gehört dazu: Auf der Kapfalm gab es regionale Köstlichkeiten. Wie man sieht, kann man immer draußen sitzen. Man muss nur richtig angezogen sein.

Manfred Biffar

Gemeinschaft und Genuss

Gegen 15 Uhr trafen sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Kapfalm, wo Maik Saliger und sein Team mit regionalen Köstlichkeiten für das leibliche Wohl sorgten. Bei Kaffee, Kuchen und herzhaften Snacks klang der Tag in geselliger Runde aus. Das allgemeine Fazit: ein perfekter Abschluss für einen Tag voller Bewegung, Entdeckungen und Gemeinschaft.

Motivation für 2026: „Wir gehen wieder!“

Die Draufgängertour 2025 hat den Schlattemer Albvereinlern und ihren Gästen gezeigt: Wandern verbindet. Ob sportlich ambitioniert oder familienfreundlich – der Albtrauf bietet für jeden das passende Erlebnis. „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“, war der einhellige Tenor. Also empfiehlt der Albverein: Terminkalender blocken – die nächste Tour findet am 3. Oktober 2026 statt!