„Rock für die 14“ in Jungingen: Wenn das Killertal bebt und Herzen höher schlagen

Handgemachte Rockmusik hat das Zeug dazu, alle Generationen zu begeistern. Das bewiesen die beiden "Rock für die 14"-Abende in der Junginger Festhalle.
Uwe Fechner- Benefizfestival „Rock für die 14“ in Jungingen zog Hunderte Rockfans an.
- Bands wie „Agent Orange“ und „Rockmeister“ sorgten für musikalische Highlights.
- Über 600 Besucher feierten am Freitagabend mit handgemachter Rockmusik.
- Akkordeonspieler Toni überraschte mit einem Auftritt und einem Hubert-von-Goisern-Song.
- Event vereinte Generationen und sammelte Spenden im Kampf gegen Krebs.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bereits zum wiederholten Mal hat der engagierte Förderverein „Rock für die 14“ das zweitägige Musikfestival zugunsten der Kinderkrebsstation 14 am Tübinger Uniklinikum auf die Beine gestellt. Die Macher hinter dem Event um Oli Scheppner, allesamt ehrenamtlich unterwegs, setzten mit viel Herzblut und monatelanger Vorbereitung erneut einen musikalischen Maßstab im Killertal: Jung und Alt, vom Grundschüler bis zum Rock-Opa, fanden sich in der proppenvollen Junginger Festhalle zu zwei elektrisierenden Partyabenden zusammen, an denen für wirklich jeden etwas dabei war – und jeder Beitrag zählt.
„Agent Orange“ zum Auftakt
Der Auftakt am Freitagabend gehörte der Band „Agent Orange“, deren musikalische Wurzeln in die 80er-Jahre zurückreichen. Was die sechs gestandenen Musiker – angeführt von Leadsänger Udo Welz – ablieferten, war mehr als nur Nostalgie: Mit einem energiegeladenen Set bewiesen sie eindrucksvoll, dass Rock’n’Roll kein Verfallsdatum kennt. Bassist „Don“ Arnold und Drummer Heiko Burst sorgten für den treibenden Puls, während die Gitarristen Stefan Barth und Armin Pflumm, unterstützt von Keyboarder Markus Wochner, das Publikum mit fetzigen Riffs und Soli geradezu überrollten. Nach über 40 Jahren auf der Bühne sind die Jungs immer noch „back on the road“ – und das mit einer ansteckenden Spielfreude.

"Agent Orange" machten am Freitagabend in der Junginger Festhalle den Auftakt.
Uwe FechnerDoch auch die Überraschungen kamen nicht zu kurz: In der Umbaupause für die Balinger Band „Subway“ – die mit ihrem neuen Album bereits in den Startlöchern steht – betrat Akkordeonspieler Toni in Lederhosen die Bühne. Mit „Brenna tuats guat“ von Hubert von Goisern sorgte er für einen musikalischen Farbtupfer und hatte das Publikum im Nu auf seiner Seite.

Mehr als nur ein Pausenfüller: Akkordeonspieler Toni setzte einen ganz anderen musikalische Farbtupfer.
Uwe FechnerDen krönenden Abschluss des ersten Abends setzten schließlich die „Rockmeister“. Die Coverband zündete ein wahres Feuerwerk an Rockklassikern von AC/DC bis Metallica. Sänger Kevin Thiede und Ronja Schlegel begeisterten stimmgewaltig, während die Gitarristen Marco Stickel und Rüdiger Vogt mit ihren Soli brillierten und Bassist Chris Ludewigs sowie Drummer Peter Blickle für das solide Fundament sorgten. Die Halle brodelte – und ließ die Musiker erst spät in die mondhelle Nacht ziehen.
Über 600 Besucher ließen sich das Spektakel am Freitag nicht entgehen. Möglich gemacht wurde das alles durch den unermüdlichen Einsatz zahlreicher Helfer – ein echtes Gemeinschaftswerk, das nicht nur für beste Unterhaltung sorgte, sondern auch einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen den Krebs leistete. Noch während die letzten Noten verklangen, wurde bereits am Line-up für Samstag gearbeitet – und der erste Teilerfolg wurde gefeiert.
Fazit: „Rock für die 14“ – das ist mehr als nur ein Festival. Es ist eine große Familie, die zeigt, wie viel mit Musik, Engagement und Herz erreicht werden kann.
