Erdbeben im Zollernalbkreis
: In Jungingen wackelte kurz die Erde

Nach etlichen Monaten Pause gab es im Killertal (Zollernalbkreis) mal wieder ein leichtes Erdbeben – am Dienstagabend um 18.41 Uhr mit der Stärke 1,5 bei Jungingen.
Von
Hardy Kromer
Jungingen
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Zwischen Himberg und Jungingen in zwei Kilometer Tiefe lag das Epizentrum des schwachen Bebens.

Zwischen Himberg und Jungingen in zwei Kilometer Tiefe lag das Epizentrum des schwachen Bebens.

Landeserdbebendienst Baden-Württemberg
  • Leichtes Erdbeben der Stärke 1,5 am 7. Oktober südlich von Jungingen registriert.
  • Epizentrum lag in zwei Kilometer Tiefe am Fuße des Himberges im Killertal.
  • Die „Albstadt-Scherzone“ im Zollernalbkreis ist bekannt für häufige Erdbeben.
  • Wahrnehmungen des Bebens wurden vereinzelt im Bereich des Epizentrums gemeldet.
  • Zuletzt Erdbeben mit Magnitude über 2,0 im April dieses Jahres bei Jungingen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die sogenannte „Albstadt-Scherzone“ zwischen Albstadt, Burladingen und Hechingen im Zollernalbkreis ist bekannt für ihre bundesweit einmalige Häufigkeit von Erdbeben. Längere Zeit war es ruhig. Jetzt verzeichnet der Landeserdbebendienst Baden-Württemberg in Freiburg mal wieder ein spürbares, wenngleich „sehr schwaches Erdbeben“.

Geruckelt hat es am Dienstag, 7. Oktober, um 18.41 Uhr. Die Magnitude betrug 1,5 auf der Richterskala. Die Herdtiefe lag laut Landeserdbebendienst circa zwei Kilometer unter der Erdoberfläche. Das Epizentrum des Bebens befand sich südlich von Jungingen am Fuße des Himberges. Wahrnehmungen des Erdbebens seien im Bereich des Epizentrums vereinzelt gemeldet worden, berichten die Freiburger Seismologen.

Ein Erdbeben mit einer Magnitude von über 2,0 auf der Richterskala gab es zuletzt im April dieses Jahres – ebenfalls bei Jungingen.