Nachwuchs wird erwartet
: Rangendinger Störche besuchen gelegentlich ihr altes Nest

Rangendingens Störche zogen auf einen höher gelegenen Mast. Das Storchenpaar erwartet Nachwuchs.
Von
Alexander Kauffmann
Rangendingen
Jetzt in der App anhören
Nur gelegentlich hebt die brütende Störchin im neuen Nest kurz mal den Kopf hoch.

Die Störche sind zwar in ein neues Nest umgezogen, besuchen das alte aber hin und wieder.

Herbert Hurm
  • Rangendingens Störche sind in ein höher gelegenes Nest umgezogen – Nachwuchs wird erwartet.
  • Sie besuchen ihr altes Nest gelegentlich; dort ist Gras gewachsen, es wirkt feucht.
  • Ende März hatte sich das Paar gepaart und den neuen Mast am Hang gewählt.
  • Beide flogen im Tiefflug über die L410 zur Futtersuche an der Wiese beim Neubaugebiet.
  • Möglicher Grund für den Umzug: eine verschlammte Nestmulde hätte Küken gefährdet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schon das dritte Jahr in Folge sind in Rangendingen die Störche heimisch. Ende März hatten sich die Tiere gepaart und zogen auf einen anderen Mast in der Nähe (weiter oben am Hang).

Augenscheinlich stand einer der beiden Störche wieder im alten Nest. Deutlich zu sehen ist, dass im alten Horst Gras gewachsen ist. Dies ist ein Anzeichen dafür, dass es dort recht feucht zu sein scheint.

Im Tiefflug über die L410

Kurze Zeit später flog der Storch wieder zum neuen Nest. Danach überquerten beide Störche im Tiefflug die L410, um auf der Wiese beim Neubaugebiet am Ortsrand Futter zu suchen.

Es ist möglich, dass die Störche das alte Nest verließen, weil es ihnen dort zu ungemütlich geworden war. Vielleicht war die Nestmulde verschlammt, weil dort das Wasser nicht mehr abfließen konnte.

Eine nasse Nestmulde würde, auch wenn das Brüten geklappt hätte, den sicheren Tod für die Küken bedeuten, da sie bei regnerischem Wetter auskühlen würden.