Störche im Hohenzollerischen: Rangendingen schneller als Weilheim: Das Storchenpaar ist da!

Die angenehmen Temperaturen der letzten Tage haben gewirkt: Das Storchennest bei Rangendingen ist am Donnerstag bezogen worden!
Herbert Hurm- Storchenpaar bezieht am Donnerstag das Nest am Storchenmast bei Rangendingen.
- Rangendingen dieses Jahr schneller als Weilheim/Hechingen beim Erstbezug.
- Dienstag: nur ein Weißstorch gesichtet; Donnerstagabend dann zwei auf der Wiese.
- Beide flogen synchron ins Nest, klapperten und es folgte eine Paarung.
- Einer der Störche trägt deutlich sichtbar einen breiten Ring am linken Fuß.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist sicher. Absolut sicher. Am Sonntagabend war noch weit und breit kein Meister und keine Meisterin Adebar auf der großen Wiese zu sehen, an deren Rand der Rangendinger Storchenmast gebaut worden ist. Und im Nest selbst war ebenfalls alles leer. Man sieht schließlich alles ganz genau, wenn man auf der L 410 vorsichtig und langsam (!) vorbeifährt. Inzwischen ist die Szenerie aber eine andere!
Erste Sichtung am Dienstag
Konnte Naturschutzwart Herbert Hurm aus Weildorf am Dienstag nur einen Weißstorch beobachten, hat sich die Lage danach geändert. Hurm hat die Redaktion wissen lassen: „Am Donnerstagvormittag war leider gar nichts vom Storch zu sehen, das Nest war leer. Am Abend, gegen 17.30 Uhr, machte ich noch einmal eine Kontrollfahrt zum Storchennest – und war total überrascht: Jetzt waren zwei Störche da und suchten auf der Wiese neben dem Storchenmast Futter; einer links, der andere rechts vom Weidezaun.“
Wie auf Kommando, so Herbert Hurm weiter, hätten sich beide plötzlich und synchron hochgeschwungen, seien zielsicher im Nest gelandet und hätten laut geklappert. Unmittelbar danach, schildert Hurm, habe eine Paarung gefolgt.
„Schön und unerwartet“
Kurze Zeit später flogen die Störche wieder hinunter, diesmal beide auf die linke Seite, spazierten gemächlich über das Gras und pickten unermüdlich nach Futter. Bei einem der beiden sah man deutlich einen breiten Ring am linken Fuß. Herbert Hurm betont: „Das war ein schönes und unerwartetes Erlebnis.“
