Nachruf Monika Selig: Die Hechingerin hatte ein Herz für Menschen in Not, auch in Afrika

Monika Selig war in Hechingen besonders im kirchlichen Leben sehr engagiert. Nun ist sie verstorben.
Archiv- Hechingen trauert um Monika Selig, die am 15. August verstarb und am 25. August beerdigt wurde.
- Sie prägte über Jahrzehnte das kirchliche und gesellschaftliche Leben in Hechingen.
- 1985 Mitgründerin des Caritasverbandes Zollern – 1977 Gründung des Ausschusses „Mission Eine Welt“.
- Das Zachäus-Haus in Burundi wurde unterstützt, sie besuchte es dreimal zwischen 2008 und 2013.
- Sie sang im Stiftschor, war Lektorin und Stadtführerin; 2007 erhielt sie die Bürgermedaille.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der Zollernstadt trauert man um Monika Selig, die am 15. August verstorben ist und die am 25. August auf Heiligkreuz zu Grabe getragen wurde. Monika Selig war über Jahrzehnte hinweg eine prägende Gestalt im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben der Stadt Hechingen. Sie hat 1985 den Caritasverband Zollern mitgegründet und ebenso 1977 den Ausschuss „Mission Eine Welt“ in der katholischen Kirchengemeinde. Beide Einrichtungen zeigen bis heute den Kern ihres ehrenamtlichen Wirkens: Menschen in Not helfen vor Ort und weltweit aus christlicher Nächstenliebe heraus.
Einst die einzige Frau im Caritas-Vorstand
Im Juli 1985 wurde Monika Selig bei der Gründungsversammlung des damaligen Caritasverbandes für das Dekanat Zollern als einzige Frau in den Vorstand gewählt. Über Jahrzehnte hinweg wirkte sie in dieser Funktion überaus aktiv mit beim Aufbau dieses Sozialwerks.
In der katholischen Kirchengemeinde Hechingen trug sie den Aufbruch nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil mit Begeisterung mit. Schon in der ersten Wahlperiode wurde sie 1969 in den neuen Pfarrgemeinderat gewählt. Im Rahmen dieses Gremiums gründete sie weitsichtig 1977 den Ausschuss „Mission Eine Welt“, der bis heute aktiv das Zachäus-Haus in Burundi/Afrika unterstützt. Sie hat dieses Heim für körperbehinderte Kinder und Jugendliche dreimal selbst besucht (2008-2013).
Ihr Einsatz für mehr Gerechtigkeit in der Welt führte zwischen 1989 und 2017 zur Einrichtung eines „Weltladens“ in Hechingen auf ökumenischer Basis.
Monika Selig sang im Stiftschor und war Stadtführerin
Darüber hinaus brachte sie sich aktiv vielerorts ein: zum Beispiel in den Gottesdienst in der von ihr sehr geliebten Stiftskirche. Sie sang im Stiftschor mit und war Lektorin. Als Stadtführerin widmete sie sich besonders der Klosterkirche St. Luzen. Im Januar 2007 erhielt Monika Selig für ihr breites ehrenamtliches Engagement die Bürgermedaille der Stadt Hechingen.

Ein Herzstück des Zachäus-Hauses ist die Schreinerei. Dort werden Jugendliche ausgebildet, sie dient aber genauso als wichtige Einnahmequelle. Vor Ort waren schon Diakon Dr. Karl Heinz Schäfer (links) und Herbert Selig, als Architekt selbst vom Fach, und Gatte der jetzt verstorbenen Monika Selig.
Monika SeligIm Ausschuss „Mission Eine Welt“ erinnerte Monika Selig immer wieder an das Wort Jesu: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Möge es uns gelingen, ihr vorbildliches Wirken fortzuführen.