Solidaritätsessen in Hechingen
: Rekordergebnis: 1100 Euro!

Im katholischen Gemeindehaus in Hechingen wurden zugunsten von Misereor Spaghetti serviert. Viele Helfer machten die Aktion durch ihr gemeinsames Engagement möglich.
Von
swp
Hechingen
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Aber wer wird dann nach Kleingeld kruschteln?! Sinn und Zweck des gemeinsamen Essens am Misereorsonntag im Hechinger Gemeindehaus ist schließlich, dass möglichst viele Spenden zusammenkommen.

Aber wer wird dann nach Kleingeld kruschteln?! Sinn und Zweck des gemeinsamen Essens am Misereorsonntag im Hechinger Gemeindehaus ist schließlich, dass möglichst viele Spenden zusammenkommen.

Ernst Klett
  • Solidaritätsessen in Hechingen brachte 1100 Euro für Misereor ein.
  • Aktion nach Unterbrechungen, etwa wegen Corona, wieder aufgenommen.
  • Start mit Gottesdienst: Motto „Hier fängt Zukunft an“ im Fokus.
  • Viele Gruppen halfen mit: u. a. Kolping, Pfadfinder, Gemeindeteams.
  • Gäste u. a.: Pater Dr. Ludwig Peschen, Pater Hans Pfeifer, Pfarrer Buckenmaier.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach einigen Unterbrechungen in den letzten Jahren, zum Beispiel wegen Corona, wurde am vergangenen Sonntag die Tradition des Solidaritätsessens im katholischen Gemeindehaus in Hechingen wieder aufgenommen. Und zwar mit Erfolg, was die Zahl der Besucher wie auch den Erlös anbetrifft: 1100 Euro können direkt an Misereor, das weltweite Hilfswerk der deutschen Katholiken, überwiesen werden.

„Hier fängt Zukunft an“

Begonnen hat die Aktion mit einem intensiv gestalteten Gottesdienst in der Stiftskirche Hechingen. Pastoralreferentin i.R. Adelheid Bumiller führte in einer engagierten Predigt in das nachhaltige Wirken von Misereor ein. „Hier fängt Zukunft an“ – das diesjährige Motto der Fastenaktion – wiederholte sich immer wieder. Gemeint ist, dass zum Beispiel in Afrika jungen Menschen geholfen wird, sich wirtschaftlich auf eigene Füße zu stellen, statt nach Europa zu fliehen.

Gegenüber im Gemeindehaus trafen sich dann viele Menschen, die durch ihre Teilnahme am Solidaritätsessen zeigten: Unterstützung für Frieden und weltweite Gerechtigkeit ist uns wichtig; gerade auch in einer Zeit, in der beängstigende Kriegsnachrichten in unseren Alltag einzuziehen beginnen.

Bei Spaghetti Bolognese und Kaffee und Kuchen gab es zahlreiche Gespräche. Unter den Besuchern waren auch zwei Afrikamissionare aus dem Marienheim: Pater Dr. Ludwig Peschen, Leiter der deutschen Provinz der Weißen Väter, und Pater Hans Pfeifer, der erst seit wenigen Wochen in Hechingen wohnt. Neben Pfarrer Professor Dr. Achim Buckenmaier waren auch die immer noch neuen Pfarrer Holger Cerff und Albert Striet dabei.

Zusammenhalt macht Aktion möglich

Schließlich stand am Schluss der Reinerlös von 1100 Euro, Rekord in der nunmehr 35 Jahre langen Geschichte des Solidaritätsessens. Diakon Dr. Karl Heinz Schäfer weist darauf hin, dass ihm genau so wichtig wie der tolle Spendenerlös die Tatsache ist: Viele Gruppen aus der Gemeinde haben bei dieser Aktion zusammen gearbeitet: Ausschuss „Mission eine Welt“, Kolpingsfamilie Hechingen, Gemeindeteam St. Luzius und die Hechinger Pfadfinder und natürlich die großherzigen Spender aus der Gemeinde.