„Lieder ohne Grenzen“: Junginger Singtreff hat fulminanten Start

Ein neues Gemeinschaftserlebnis im Killertal bietet der monatliche Singkreis, der einen tollen Start hatte.
Uwe Fechner- In Jungingen startete der offene Singtreff „Lieder ohne Grenzen“ mit über 50 Teilnehmenden.
- Das Konzept ist schlicht: kommen, Lied wünschen, Text an der Wand lesen – alle singen mit.
- Rose Merz projizierte die Texte, Kalle Merz begleitete mit Akkordeon oder Gitarre.
- Gesungen wurden Klassiker wie „Marina“ und „Country Roads“, die Stimmung war sehr gelöst.
- Künftig findet der Singtreff jeden vierten Dienstag von 19 bis 21 Uhr im Rathaussaal statt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem solchen Andrang hatten Rosemarie und Karl-Heinz Merz nicht gerechnet: Zum ersten offenen Singtreff „Lieder ohne Grenzen“ kamen am Dienstagabend gut 50 Sängerinnen und Sänger aus Jungingen und den Nachbargemeinden in den Gemeindesaal. Gemeinsam mit Bürgermeister Oliver Simmendinger begrüßten die Initiatoren die Gäste.
Dank an die Vorbilder aus Stetten
Viel Anlauf brauchte der Abend nicht. Nachdem Kalle Merz noch kurz Franz Bausinger und Hannes Reis gedankt hatte, die mit ihrem offenen Singen in der Stettener Klosterkirche die Idee lieferten, ging es sofort los. Das Konzept ist einfach und eingängig: kommen, Lied wünschen, mitsingen.
Harmonischer Klangkörper
Rose Merz projizierte die Texte per Beamer an die Wand, Kalle Merz griff – je nach Lied – zu Akkordeon oder Gitarre und gab die ersten Töne vor. Dann stimmte der Saal ein. Und wie. Schon nach den ersten Zeilen war zu hören, mit welcher Sicherheit, Stimmkraft und Selbstverständlichkeit die Anwesenden gemeinsam sangen. Was als lockerer Singtreff angekündigt war, entwickelte sich rasch zu einem beeindruckend harmonischen Klangkörper.
Alles, bloß nicht umständlich
Gerade die unkomplizierte Form macht den Reiz von „Lieder ohne Grenzen“ aus. Keine umständliche Technik, keine Liederbücher, kein langes Blättern. Stattdessen gibt es eine nummerierte Liste mit bekannten Liedern von den 60er-Jahren bis heute. Wer möchte, ruft seinen Wunsch in die Runde, der Text erscheint gut lesbar an der Wand – und schon kann es weitergehen.
Auch die Liedauswahl sorgte für beste Stimmung. Gesungen wurden Schlagerklassiker wie „Marina, Marina“ von Rocco Granata oder Freddys „Heimweh – So schön war die Zeit“. Aber auch englischsprachige Evergreens wie „Country Roads“ von John Denver fehlten nicht. Dazwischen erklangen Walzermelodien, die von vielen erstaunlich textsicher und mit sichtlicher Freude mitgetragen wurden.
Das Durchschnittsalter der Besucher lag zwar wohl knapp unter dem Rentenalter, doch an Energie fehlte es dem Abend keineswegs. Im Gegenteil: Die gelöste Atmosphäre machte schnell deutlich, worum es bei diesem Singtreff geht – um Gemeinschaft, Freude und das Miteinander, das im gemeinsamen Singen fast von selbst entsteht.
Von nun an einmal im Monat
Künftig soll „Lieder ohne Grenzen“ regelmäßig stattfinden: an jedem vierten Dienstag im Monat von 19 bis 21 Uhr im Gemeindesaal des Junginger Rathauses. Wer gern singt, ist willkommen – ganz ohne Druck, aber mit viel Freude.
