Hundeschwimmen in Jungingen
: Premiere verpasst? Am Dienstag gibt es eine zweite Chance

Zum Saisonfinale des Killertal-Freibades durften erstmals die Hunde ins Wasser. Einige Kandidaten scheuten den Sprung ins Becken, andere schwammen nach Herzenslust. Wer die Premiere verpasst hat, bekommt am Dienstag, 15. September, eine zweite Chance.
Von
Hardy Kromer
Jungingen
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Die Premiere des Hundeschwimmens zum Abschluss der Freibadsaison in Jungingen war eine vergnügliche Sache für die Vierbeiner und für ihre Familien.

Guter Hund! Australian-Shepherd-Hündin Sky aus Ringingen apportiert den Ring schwimmend. Die Premiere des Hundeschwimmens zum Abschluss der Freibadsaison in Jungingen war für die Vierbeiner und ihre Familien einer gleichermaßen vergnügliche Angelegenheit.

Hardy Kromer
  • Jungingen erlaubt zum Saisonfinale Hundeschwimmen im Killertal-Freibad – gute Resonanz.
  • Zweiter Termin: Dienstag, 15. September, von 16.30 bis 18.30 Uhr in der Schüttestraße.
  • Reaktionen gemischt: Einige Hunde zögerten am Beckenrand, andere schwammen begeistert.
  • Beispiele: Tyson stieg schnell wieder aus, Sky apportierte Ringe und tauchte sogar.
  • Bürgermeister Oliver Simmendinger initiierte das Format, Zuschauer hatten sichtlich Freude.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Tyson war der Erste! Der Labrador-Husky-Mischling von Willi Pfister aus Burladingen hatte bei der Premiere des Hundeschwimmens im Junginger Freibad als erster Vierbeiner Kontakt mit dem 21 Grad kühlen Nass des Nichtschwimmerbeckens. Nun, so räumt sein Herrchen ein, ganz freiwillig ist der Rüde, der nach dem berühmten Boxer-Mike benannt ist, nicht ins Becken gehopst: „Ich hab' schon ein bisschen nachhelfen müssen. Und er ist dann auch gleich wieder raus.“ Wobei Tyson sonst eigentlich eine Wasserratte sei. „In der Fehla schwimmt er immer“, erzählt Willi Pfister, der fürs Hundeschwimmen „zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren“ wieder ins Junginger Bädle gekommen ist.

Die Premiere des Hundeschwimmens zum Abschluss der Freibadsaison in Jungingen war eine vergnügliche Sache für die Vierbeiner und für ihre Familien.

Schnell wieder raus! So richtig lang hat es Labrador-Husky-Mischling Tyson nicht im Wasser ausgehalten. Herrchen Willi Pfister aus Burladingen (Mitte) wunderte sich ein bisschen über die Scheu seines Schützlings. Sichtlich amüsiert war derweil die Familie von Markus Schilling (rechts) aus Ringingen und Talheim.

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Ja, das war am späten Montagnachmittag deutlich zu sehen: Es macht für die Hunde doch einen großen Unterschied, ob sie sich Schritt für Schritt ins Wasser eines Baches oder eines Tümpels vortasten dürfen oder ob sie sich vom Beckenrand in ungewisse Tiefen stürzen müssen.

Diese Erfahrung machte auch ein Paar aus Tübingen, das eigens wegen des erstmaligen Hundeschwimmens im Killertal 30 Kilometer Anfahrt auf sich genommen hatte. Pudel-und-Australian-Shepherd-Mix Holly traute sich einfach nicht rein. Da konnte Frauchen noch so viel animieren und Bälle werfen. „Im See und im Neckar ist das überhaupt kein Problem“, erzählte sie, aber das Freibadbecken schien Holly doch unheimlich zu sein. Ein wenig enttäuscht waren die Hundeleute auch darüber, dass sie selbst nicht ins Wasser durften: „Eigentlich“, so berichteten sie, „wollten wir mit unserer Unterwasserkamera Fotos machen.“ Aber wenn schon der Hund nicht ins Wasser geht...

Die Premiere des Hundeschwimmens zum Abschluss der Freibadsaison in Jungingen war eine vergnügliche Sache für die Vierbeiner und für ihre Familien.

Holly aus Tübingen war äußerst zögerlich. Von der Kinderrutsche aus gelang der Sprung ins Wasser aber dann doch noch.

Hardy Kromer

Ganz anders die Hündin Sky von Markus Schilling, der mit der ganzen Familie aus Ringingen und Talheim nach Jungingen gekommen war. Die Australian-Shepherd-Dame mit den stahlblauen Augen brauchte nur ein klein wenig Zuspruch – und dann war sie aus dem Becken fast nicht mehr rauszukriegen. Die Kinder Finn und Kaja schmissen abwechselnd einen Ring ins Wasser – und Sky stürzte sich lustvoll ins Nass und apportierte das Spielzeug schwimmend. Markus Schilling wunderte sich nicht: „Die ist echt eine Wasserratte. Sogar tauchen kann sie.“ Als die Familie am Sonntagabend von der Veranstaltung in Jungingen hörte, war der Entschluss schnell gefasst, dabei sein zu wollen. „Das ist eine schöne Sache“, meint Schilling. „Sonst gibt es Hundeschwimmen ja nur im Badkap, in Reutlingen und in Haigerloch.“

Die Premiere des Hundeschwimmens zum Abschluss der Freibadsaison in Jungingen war eine vergnügliche Sache für die Vierbeiner und für ihre Familien.

Keiner schwamm und apportierte beim Junginger Hundeschwimmen so schön und zuverlässig wie Australian Shepherd Sky.

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Oliver Simmendinger, Bürgermeister von Jungingen und selbst Hundebesitzer, hatte schon im vergangenen Jahr die Idee, zum Saisonfinale des Bädles der Killertalgemeinde die Vierbeiner plantschen zu lassen. „Doch bis ich es ausgesprochen hatte, war das Wasser schon abgelassen“, erinnert er sich. Zum Ende dieses – ohnehin viel besseren – Sommers hat er es nun wahr gemacht – und durfte sich mit Blick auf die gute Resonanz bestätigt sehen. „Das hat sich doch schon gelohnt“, stellte der Rathauschef fest, als sich nach einer Stunde schon mehr als ein Dutzend Hunde auf dem Freibadgelände tummelten. „Wir haben sogar Zuschauer, und alle, die da sind, haben ihre Freude“, stellte Simmendinger fest.

Die Premiere des Hundeschwimmens zum Abschluss der Freibadsaison in Jungingen war eine vergnügliche Sache für die Vierbeiner und für ihre Familien.

Struppi (vorne), der Malteser von Bürgermeister Oliver Simmendinger, wollte zwar nicht ins Wasser, tobte am Beckenrand jedoch nach Herzenslust mit seinen neuen Freunden.

Hardy Kromer

Das galt zweifellos auch für Bürgermeisters vierbeinigen Schützling. Malteser-Hündchen Struppi gehörte zwar auch zu denen, die das Schwimmbecken hartnäckig mieden, obwohl es hinreichend starzelwassererprobt ist, hatte aber sichtlich viel Spaß dabei, zusammen mit Tyson, Sky und anderen über das Freibadgelände zu toben. „Mit anderen Hunden schnuppern und jagen ist doch das Wichtigste“, stellte auch Willi Pfister fest. Und schon dafür werden die meisten, die bei der Premiere dabei waren, bei der avisierten Neuauflage im nächsten Jahr wiederkommen.

Die Premiere des Hundeschwimmens zum Abschluss der Freibadsaison in Jungingen war eine vergnügliche Sache für die Vierbeiner und für ihre Familien.

Zu den Schwimmern zählte am Montagnachmittag auch Cooper, der Bernedoodle von Anika Hoffmann aus Jungingen.

Hardy Kromer

Nochmal am Dienstag von 16.30 bis 18.30 Uhr

Der zweite Tag des Junginger Hundeschwimmens ist am Dienstag, 15. September, von 16.30 bis 18.30 Uhr im Freibad an der Schüttestraße.