Kreisjugendfeuerwehr: Großes Stelldichein in Burladingen

Die Brassband „ob8blech“ und ihre Sängerin Linda Herzog werden den abendlichen Besuchern am Samstag, 27. Juni, im Rahmen des dreitägigen Kreisjugendfeuerwehrtreffens in Burladingen eine ausgelassene Partynacht bescheren. Tickets für die Veranstaltung im Tiefentalstadion sind noch zu haben.
Privat- Kreisjugendfeuerwehr trifft sich in Burladingen: Zeltlager beim Tiefentalstadion geplant.
- Anlass ist das 40-Jährige der Burladinger Jugendwehr, gegründet mit 17 Mitgliedern.
- Programm: Prüfungen „Jugendflamme II/III“, Disco, Hallenbad, Tischkicker, Festakt und Party.
- Sonntag mit Zeltgottesdienst, Fahrzeugweihe (LF 20 und GWT) und Frühschoppen.
- Hinweise: Tiefental als Einbahnstraße, Tickets für „ob8blech“ verfügbar, Ausweichhalle bei Sturm.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Über 200 Mitglieder und Freunde der Burladinger Feuerwehr rüsten sich für das Wochenende 26. bis 28. Juni. Drei schwer arbeitsreiche Tage stehen bevor. Doch das ist nicht wichtig. Die Hauptsache ist, dass die Gäste sich wohlfühlen. Und hier in allererster Linie die Jugendfeuerwehren, die aus der gesamten Umgebung anreisen. 300 Mädchen und Jungs von auswärts werden zum Kreisfeuerwehrtag erwartet. Die Wahl des Veranstaltungsortes fiel nicht zufällig auf Burladingen. Die hiesige Nachwuchswehr wurde vor 40 Jahren gegründet. Sie feiert also Geburtstag.
Die Truppe der Kernstadt startete unter der Leitung von Frank Bros mit 17 Mitgliedern. Heute beträgt die Mannschaftsstärke aller Burladinger Nachwuchsabteilungen in den zehn Teilwehren 80 Jugendliche. In den drei Löschtrupps (Burladingen, Alb, Killertal) zusammengefasst, werden sie von 24 Jugendleitern betreut. „Eine gute Entwicklung“, kommentiert Gesamtkommandant Manuel Kehrer. Die Entscheidung, die Jugendwehr einzurichten, sei richtig und weitreichend gewesen. Ein Großteil der Aktiven, die inzwischen Dienst tun, stammt aus ihren Reihen. „Quereinsteiger“, also Interessierte, die mit 17 oder mehr Jahren der Wehr beitreten, finde man eher selten. „In dem Alter sind die meisten schon in anderen Vereinen engagiert“, erklärt Kehrer.
Zwischendurch ein ernstes Wort
Zufrieden sind auch Gesamtjugendfeuerwehrwart Jörg Bogenschütz und sein Team Marcel Schmid, Bernd Berger und Achim Hais. Die Arbeit mit dem Nachwuchs laufe gut. Wenn’s mal zu bunt wird, müsse man ein energisches Wörtchen sprechen. Aber das komme selten vor. Die Jugend sei willig und mit Eifer bei der Sache. Dafür bekommt sie ja auch einiges an Erlebnissen geboten: Spiel, Spaß, Abenteuer und Teamgeist, der sich in den regelmäßigen Proben und Aktionen wie Bachputzete oder Christbaumeinsammeln festigt.
Die Jugendabteilungen genießen jüngsten Statistiken zufolge landesweit Zulauf. Der Trend, dass sich immer mehr Mädchen für die Feuerwehr interessieren, ist auch in Burladingen zu verzeichnen. Die Nachwuchsorganisationen genießen deshalb einen so hohen Stellenwert, weil die Beitrittszahlen mit dem Wegfall der Feuerwehrsteuer, jedoch vor allem nach der Abschaffung von Wehrpflicht und Ersatzdienst stark zurückgingen.
Prüfungen an beiden Tagen
Das Kreisjugendzeltlager beginnt am Freitag mit der Anreise und dem Aufbau der Mannschaftszelte beim Tiefentalstadion. Gleich anschließend starten die Leistungsprüfungen für den Erwerb des Abzeichens „Jugendflamme II“ und „Jugendflamme III“ beim Feuerwehrhaus. Ob die dafür angemeldeten Bewerber ausreichend fit für den Erhalt der „Leistungsspange“ sind, wird am Samstag auf dem Tiefental-Festgelände getestet.

Die Jugendfeuerwehr Burladingen ist Gastgeber des Treffens.
Burladingen
Das noch kleine Häuflein bildete 1986 den Grundstock der bald aufblühenden Burladinger Nachwuchsabteilung.
Privat/KI-bearbeitetAm Freitagabend dürfen sich die Jugendlichen im Festzelt bei einer Jugenddisco austanzen. Alle, die sich nicht an den Prüfungen beteiligen, können sich im Burladinger Hallenbad vergnügen oder beim Menschlichen Tischkickerturnier mitmachen. Der Eintritt ins Hallenbad ist frei. Verpflegt werden die jungen Leute während ihres Aufenthaltes aus der Feldküche der Burladinger Wehr.
Festakt und Party am Samstag
Nicht nur an die Jugend ist gedacht, am Samstag sind zunächst die Feuerwehrsenioren des gesamten Landkreises ins Festzelt eingeladen. Zur Unterhaltung spielt ab 14 Uhr das „Killertalecho“. Der Festakt aus Anlass des 40-Jährigen mit geladenen Gästen ist für 16 Uhr angekündigt. Die Organisatoren würden sich freuen, wenn auch viele Mitbürger dabei sind. Vorstellen wird sich in diesem Rahmen die Kinderfeuerwehr „Löschlöwen“. Die Truppe wurde in diesem Jahr gegründet und zählt momentan zehn Mädels und Jungs. Sie stammen aus Burladingen, Ringingen, Stetten, Starzeln, Hörschwag und treffen sich einmal im Monat.
Am Samstagabend nehmen die Musiker von „ob8blech“ auf der Bühne Platz. Die zehnköpfige Band und ihre Sängerin versprechen „Brass, Beats & Party pur!“
Fahrzeuge erhalten den Segen
Der Sonntag startet um 9.30 Uhr mit einem Zeltgottesdienst. Daran schließt sich die Weihe der beiden jüngst beschafften Einsatzfahrzeuge der Burladinger Wehr an (LF 20 und GWT). Den Frühschoppen gestaltet der Musikverein Mägerkingen. Natürlich wird ein Mittagstisch angeboten, Schweinebraten mit Spätzle stehen neben der traditionellen Festverpflegung Rote, Currywurst und Pommes auf der Speisenkarte.
Aktuell laufen die letzten Vorbereitungen auf dem Zelt- und Festgelände im Tiefental und rund ums Feuerwehrhaus. Doch schlussendlich fühlen sich die Gastgeber gut vorbereitet. So wie immer und wie man das von der Burladinger Wehr gewohnt ist.
Tiefental nur in eine Richtung befahrbar
Einbahnstraße Der Verbindungsweg Tiefental von Burladingen nach Ringingen ist ab Freitag, 26. Juni, bis zum Festende am Sonntag, 28. Juni, Einbahnstraße.
Eintrittskarten Wer die fetzige Brassband „ob8blech“ erleben und am 27. Juni im Festzelt im Tiefental mitfeiern möchte, kann sich auf die Abendkasse verlassen oder ein Ticket vorbestellen: jugendfeuerwehr-burladingen.de/ticket.
Sturm Auch auf einen möglichen Sturm, wie er 2023 über das Kreisjugendzeltlager in Haigerloch hereinbrach, sind die Organisatoren vorbereitet. Die Festhalle Ringingen steht als Ausweichquartier bereit.
