Großeinsatz in Neufra: Fahrzeugbrand greift auf mehrere Gebäude über

Gegen 23 Uhr entfachte sich am Mittwoch, 17. Juni, aus noch ungeklärten Gründen in Neufra ein Brand an einem Fahrzeug. Die Flammen griffen auf nebenstehende Gebäude über, ein Hundertschaft von Rettungskräften aus den Landkreis Sigmaringen und dem Zollernalbkreis war bis in die Morgenstunden mit der Brandbekämpfung beschäftigt.
Jannik Nölke- In Neufra brach am Mittwoch, 17. Juni, gegen 23.15 Uhr an einem Fahrzeug ein Brand aus.
- Die Flammen griffen auf ein Gewerbeobjekt und ein weiteres Gebäude über – keine Personen im Inneren.
- Über 100 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Sigmaringen und Zollernalbkreis bekämpften das Feuer.
- NINA und KatWarn warnten Anwohner gegen 1.15 Uhr: Fenster schließen, Klimaanlagen abstellen.
- Der Schaden wird laut erster Schätzung auf eine hohe sechsstellige Summe beziffert; Drohne im Einsatz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Firma in Neufra (Landkreis Sigmaringen) stand am späten Mittwochabend, 17. Juni, in Flammen. Eine Vielzahl von Feuerwehrkräften aus dem Landkreis Sigmaringen sowie dem benachbarten Zollernalbkreis war bis in den frühen Morgen im Einsatz. „Ich gehe von weit über 100 Kräften aus“, erklärt ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Ravensburg.
Im Einsatz waren mehrere Drehleitern, über ein Dutzend Löschfahrzeuge sowie verschiedene weitere Fahrzeuge. Auch eine Drohne kam zum Einsatz, um die Lage aus der Luft beurteilen zu können. Laut einer ersten Einschätzung der Polizei brach das Feuer gegen 23.15 Uhr an einem Fahrzeug aus, das am Nachmittag noch ganz normal in Betrieb war. Von dort griffen die Flammen auf ein Gewerbeobjekt und anschließend auf ein weiteres Gebäude über. Personen befanden sich laut Sprecher der Polizei zum Zeitpunkt des Brandes nicht mehr im Gebäude oder im Fahrzeug.

Die umliegende Bevölkerung wurde aufgefordert, die Fenster ihrer Häuser zu schließen.
Jannik Nölke (janö)Über die Bevölkerungswarnungs-Apps „NINA“ und „KatWarn“ wurden gegen 1.15 Uhr Warnmeldungen verbreitet. Darin hieß es: „Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden. Suchen Sie ein Gebäude auf. (...) Halten Sie Türen und Fenster geschlossen, stellen Sie vorhandene Klimaanlagen ab“.
Schaden in sechsstelliger Höhe
Laut einer ersten Schätzung wird sich der Schaden auf eine hohe sechstellige Summe belaufen. Die Löscharbeiten dauerten bis in den frühen Morgen an. Es wurde nach Glutnestern gesucht, mit Wärmebildkameras das Gebäude kontrolliert und mit einer Drohne die Lage aus der Luft erkundet.
