Hohenzollerisches Landesmuseum
: Manche Exponate sind erstmals zu sehen

Welche Spuren hinterließ die Verbindung von Fürstin Eugenie und Fürst Constantin in Hechingen? Die Ausstellung im Hohenzollerischen Landesmuseum zeigt Exponate bis 20. September.
Von
swp/aka
Hechingen
Jetzt in der App anhören
Eugénie, die letzte Fürstin von Hohenzollern-Hechingen, ist nicht nur bekannt dafür, dass sie Kaiserin Sisi 1837 übers Taufbecken gehalten hat. Vielmehr gilt die Stiefenkelin von Napoleon Bonaparte als Hechingens Wohltäterin schlechthin. HZ-Leserin Katja Dehner fände es toll, würde ein Gymnasium mal nach einer Frau benannt.⇥

Fürstin Eugenie von Hohenzollern Hechingen

Die Ausstellung „Ein freier Geist, im Wandel treu“ ist im Hohenzollerischen Landesmuseum zu sehen.

Archivfoto
  • Hohenzollerisches Landesmuseum zeigt die Schau „Ein freier Geist, im Wandel treu“.
  • Die Sonderausstellung läuft noch bis 20. September in Hechingen.
  • Im Fokus: Verbindung von Prinzessin Eugénie und Fürst Constantin – Hochzeit am 22. Mai 1826.
  • Tafeln porträtieren Eugène de Beauharnais; seine Kinder heirateten in den Hochadel Europas.
  • Neue Objekte aus dem Besitz des Hechinger Fürstenpaars sind erstmals zu sehen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Sonderausstellung im Hohenzollerischen Landesmuseum ist noch bis 20. September zu sehen. Sie steht unter dem Titel „Ein freier Geist, im Wandel treu“. Am 22. Mai 1826 gaben sich Prinzessin Eugénie von Leuchtenberg, Tochter Eugène de Beauharnais, und Erbprinz Friedrich Wilhelm Constantin von Hohenzollern-Hechingen im Dom zu Eichstätt das Ja-Wort. Die Hochzeit jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal und markierte den Beginn einer Verbindung, die die Geschichte Hechingens nachhaltig prägen sollte.

Kinder heirateten in den Hochadel Europas

Die Ausstellung beleuchtet Leben und Wirken Eugène de Beauharnais’ anhand großformatiger, bildreicher Informationstafeln. Der Stiefsohn von Napoleon I. war Vizekönig von Italien. Er heiratete die bayerische Prinzessin Auguste und wurde vom bayerischen König mit dem Titel eines Herzogs von Leuchtenberg ausgestattet. Die Kinder des Ehepaares, Eugénie war das zweitgeborene, heirateten allesamt in den Hochadel Europas ein.

Objekte aus dem Besitz des Fürstenpaars

Für die Hechinger Station wurde die Präsentation um ein eigenes Kapitel zur Vermählung Eugénies mit dem späteren Fürsten Constantin erweitert. Ferner zeigt das Landesmuseum originale Objekte aus dem Besitz und Umfeld des letzten Hechinger Fürstenpaars. Mehrere dieser Exponate gelangten erst in den vergangenen Jahren in die Museumssammlung und werden nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Das sind die Öffnungszeiten

Geöffnet ist das Hohenzollerische Landesmuseum donnerstags von 14 Uhr bis 18 Uhr, freitags von 14 Uhr bis 17 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags von 13 Uhr bis 17 Uhr.