In den Becken des Hechinger Hallen-Freibades werden die Wassertemperaturen ab sofort um jeweils zwei Grad abgesenkt. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt und damit eine Ankündigung aus der vergangenen Woche präzisiert. Als naheliegender Grund werden die knapper werdende Gasversorgung und die generelle energetische Ausnahmesituation genannt.
Die Stadt Hechingen, so heißt es, möchte mit diesem Schritt dazu beitragen, Energie einzusparen, und zugleich den Schwimmbadbetrieb weiter für alle Besucher und Besucherinnen aufrechterhalten. Die Schwimmbadkommission, die am 19. Juli getagt hat, stimmte einstimmig für dieses Vorgehen.

20 Grad im normalen Freibadbecken

Die Entscheidung betrifft zunächst die derzeit geöffneten Freibad-Becken. Dabei wird die Wassertemperatur im großen Außenbecken durch konventionellen Energieeinsatz nur noch auf 20 Grad statt der bisherigen 22 Grad erwärmt. Das Kinderschwimmbecken wird nun auf 26 Grad temperiert, zuvor waren es 28 Grad. Das Warmwasseraußenbecken wird auf 28 statt der bisherigen 30 Grad erwärmt. So können pro Becken zirka zehn Prozent an Energieverbrauch eingespart werden.

Die Sonne kann die gewohnte Temperatur retten

Durch den im neu erbauten Hallenbad installierten Solarabsorber werden die Wassertemperaturen an Tagen mit ausreichend Sonneneinstrahlung weiter für eine zusätzliche Erwärmung der Becken sorgen. Das heißt: Die Sonne kann die gewohnten Beckentemperaturen an diesen Tagen retten.

Auf Preiserhöhung verzichtet

„Durch die nicht unerhebliche Energieeinsparung bei der Temparaturabsenkung kann auf einen Gas- oder Energiezuschlag, wie ihn andere Schwimmbäder bereits erheben, verzichtet werden“, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.