Glücklicher Ausgang
: Personensuche beendet: Seniorin ist wieder da

Über viele Stunden wurde eine seit Sonntag vermisste Frau aus Gauselfingen von einem Heer von Rettungskräften gesucht. Jetzt gab es Entwarnung.
Von
Matthias Badura
Burladingen-Gauselfingen
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Vermisstensuche Gauselfingen

Die Situation am Montagmorgen; besorgte Blicke. Von der vermissten Gauselfingerin fehlte jede Spur. Mit einem Hubschrauber Drohnen und Spürhunden hatten über 100 Einsatzkräfte eine Nacht und mehr als einen halben Tag nach der älteren Frau gesucht. Dann kam endlich die erlösende Nachricht. Unser Bild zeigt Einsatzleiter Heiko Lebherz, Stellvertretender Bereitschaftschef des DRK Zollernalb (rechts) und Manuel Kehrer Stadtbrandmeister von Burladingen bei einer Besprechung im Rathaus. Dort war die Stabstelle eingerichtet worden. Links im Bild: Gauselfingens Ortsvorsteherin Silvia Roos.

Matthias Badura
  • Vermisste Seniorin aus Gauselfingen nach intensiver Suche im Wald gefunden und versorgt.
  • Über 100 Einsatzkräfte mit Drohnen, Hubschrauber und Spürhunden beteiligt.
  • Suche begann Sonntag, wurde in der Nacht abgebrochen und Montag fortgesetzt.
  • Regen und Kälte erschwerten den stundenlangen Einsatz für Mensch und Tier.
  • Wichtigste Nachricht: Die Frau ist wieder wohlauf zurück.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Einsatzleiter Heiko Lebherz gab es um 16 Uhr an diesem Montag, 21. Juli, offiziell bekannt, die Frau, die seit Sonntagnachmittag in Gauselfingen, Ortsteil von Burladingen, vermisst wurde, ist gefunden. Man habe die 68-Jährige in einem Waldstück angetroffen.  Sie werde jetzt von DRK-Einsatzkräften versorgt. Zum weiteren Zustand der Seniorin wollte sich der Stellvertretende DRK-Kreisbereitschaftsleiter des Zollernalbkreises zunächst nicht äußern. Inzwischen teilte die Polizei mit, der Seniorin gehe es gut. Die Polizei sagte auch, es sei ein Jäger gewesen, der die Frau gefunden und den Rettungskräften übergeben habe.

Zeitweise mehr als 100 Einsatzkräfte

Die 68-Jährige war am Sonntag als vermisst gemeldet worden. DRK, Feuerwehr, Bergwacht und Polizei setzen daraufhin alle Mittel ein, sie zu finden. Es waren zeitweise über 100 Einsatzkräfte, darunter Hundeführer mit ihren Tieren, an der Suche beteiligt. Auch ein Hubschrauber und Drohnen waren eingesetzt worden.

Die Aktion wurde am Montagmorgen gegen 4 Uhr in der Frühe zunächst abgebrochen und nach einer Ruhepause für Menschen und Hunde um 10 Uhr fortgesetzt. Im Lauf des Tages hatte man weitere Hundestaffeln aus den Nachbarlandkreisen angefordert.

Der stundenlange Einsatz forderte Mensch und Tier einiges ab, zumal in der Nacht, in der es regnete und bitterkalt war. „Das Wichtigste ist aber, dass die Frau wieder da ist“, so Heiko Lebherz.

Die gesundheitlich beeinträchtigte Seniorin hatte am Sonntagvormittag gegen 9.30 Uhr unbemerkt ihr Haus mit unbekanntem Ziel verlassen. Als ihr Fehlen bemerkt wurde und erste Suchmaßnahmen der Familie erfolglos verliefen, wurde die Polizei verständigt. Daraufhin wurden die Suchmaßnahmen eingeleitet.

Ortsvorsteherin Silvia Roos, in deren Rathaus man die Kommandozentrale eingerichtet hatte, zeigte sich beeindruckt von der Professionalität, mit der die Kräfte angefordert und ausgesandt wurden. Sie selber war jedoch nicht nur Zaungast. In der Nacht organisierte sie für die ersten Rettungshelfer, die schon Stunden im Einsatz waren, ein Vesper. „Wir haben im Tante-M-Laden die komplette Wursttheke geplündert.“ Dabei habe man in der Eile noch nicht einmal einen Geldbeutel oder eine Kundenkarte für den Selbstbedienungs-Einkaufsladen bei sich gehabt. Anderntags setzte sie sich umgehend mit dem Betreiber in Verbindung. Der sagte, das gehe selbstverständlich vollkommen in Ordnung, so eilig sei es mit der Bezahlung in einem solchen Notfall nicht.