Großeinsatz im Zollernalbkreis: Heer von Rettungskräften sucht vermisste Frau

Beratung im Gauseflinger Rathaus, wo am Sonntagabend die Stabestelle für die Suchaktion eingestellt wurde. Heiko Lebherz, Stellvertretender DRK-Bereitschaftsleiter im Zollernalbkreis (orange Weste) und Burladingens Stadtbrandmeister Manuel Kehrer (gelb) besprachen das weitere Vorgehen. Rechts im Bild Bürgermeister Davide Licht.
Matthias Badura- Große Suchaktion in Gauselfingen: Seit Sonntag wird eine Seniorin vermisst.
- 100 Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr, Polizei, Bergwacht und Hundestaffeln im Einsatz.
- Drohnen und Suchhunde durchkämmen die Region, auch Nachbarkreise unterstützen.
- Suche wurde nach einer Pause in eisiger und regnerischer Nacht Montagmorgen fortgesetzt.
- Einsatzzentrale im Rathaus koordiniert von DRK, Feuerwehr und Stadtverwaltung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Polizei, DRK, Feuerwehr, Bergwacht und Hundeführer mit ihren Tieren suchen seit Sonntagabend eine vermisste Person im Burladinger Stadtteil Gauselfingen, Zollernalbkreis. Derzeit sind rund 100 Kräfte im Einsatz, auch Drohnen überfliegen das Gebiet, nachdem am Sonntag ein Hubschrauber der Polizei das Gebiet vergeblich absuchte.
Soll sich um eine ältere Frau handeln
Bei der Vermissten soll es sich um eine ältere Frau handeln, die sich jetzt in einer hilflosen Lage befinden könnte.
Die Aktion wurde am Montagmorgen gegen 4 Uhr in der Frühe zunächst abgebrochen und nach einer Ruhepause für Menschen und Hunde um 10 Uhr fortgesetzt. Inzwischen hat man weitere Hundestaffeln aus den Nachbarlandkreisen angefordert.

Suchhunde aus dem Zollernalbkreis sind im Einsatz. Inzwischen hat man weitere aus Nachbarkreisen angefordert. Die stundenlange Suche ist für die Tiere mit ihren hochempfindlichen Nasen extrem anstrengend. Doch auch ihre menschlichen Begleiter und alle weiteren Rettungskräfte haben eine harte Nacht hinter sich. Es regnete, war eiskalt.
Matthias BaduraDie Stabsstelle wurde im Rathaus des Ortsteils eingerichtet, dort wird das Vorgehen koordiniert vom Stellvertretenden DRK-Kreisbereitschaftsleiter Heiko Lebherz, Kreisbrandmeister Sven Röger, Frank Löffler, dem Bereitschaftsleiter der DRK-Ortsgruppe Burladingen-Ringingen und Burladingens Stadtbrandmeister Manuel Kehrer. Ebenfalls beständig vor Ort sind Bürgermeister Davide Licht und Ortsvorsteherin Silvia Roos.
Rund um das Rathaus parken etliche Rettungsfahrzeuge, die Besatzungen durchkämmen die Gegend, dabei neben Wald und Flur auch die Fehla, die durch Gauselfingen fließt, außerdem stillgelegte Industrieanlagen.

