Sternenbäck-Nachfolger in Hechingen
: Besuch im Back Bey: Wie läuft es nach fünf Monaten?

In der Oberstadt wird immer noch umgebaut. In der Unterstadt, bei der Johannesbrücke, war das einstige Sternenbäck-Café viel schneller neu besetzt. Nesrin und Adem Cakir haben jetzt dem Hechinger Bürgermeister ihre Erfahrungen geschildert.
Von
swp
Hechingen
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Der Hechinger Bürgermeister Philipp Hahn(links)  hat jetzt das im Mai eröffnete “Back Bey” an der Johannesbrücke besucht und den Inhabern Nesrin und Adem Cakir weiterhin viel Erfolg gewünscht.

Der Hechinger Bürgermeister Philipp Hahn (links) hat jetzt das im Mai eröffnete “Back Bey” an der Johannesbrücke besucht und den Inhabern Nesrin und Adem Cakir weiterhin viel Erfolg gewünscht.

Thomas Jauch
  • „Back Bey“ ersetzt das ehemalige Sternenbäck-Café in Hechingen seit Mai mit neuem Konzept.
  • Kombination aus Bäckerei und Restaurant bietet türkische und internationale Gerichte – jetzt auch Döner.
  • Familie Cakir betreibt das Lokal erfolgreich und baut Angebot um vegetarische Speisen aus.
  • Bürgermeister Hahn lobt das Engagement und die Schaffung eines Treffpunkts für alle, auch Senioren.
  • Name „Back Bey“ verweist auf türkische Kultur und die Herrenackerstraße als Standort.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Was geschieht mit den beiden stets gut frequentierten Sternenbäck-Cafés nach dem bitteren Aus der Hechinger Großbäckerei? Das trieb die heimische Gastronomie um, das beschäftigte aber auch die ganze Stadt. Bereits im Mai haben Nesrin und Adem Cakir das „Back Bey“ eröffnet, in den Räumen des ehemaligen Bäckerei-Cafés Sternenbäck in der Herrenackerstraße. Mit einem außergewöhnlichen Konzept, das einen Backwarenverkauf mit einem Restaurant mit türkischen und internationalen Speisen verbindet. Jetzt stattete Bürgermeister Philipp Hahn dem neuen Gastronomiebetrieb einen Besuch ab.

Das Ehepaar Cakir stammt aus Hechingen und Umgebung, Nesrin Cakir ist in Killer aufgewachsen, Adem Cakir in Hechingen. 15 Jahre hat das Paar im Raum Böblingen gelebt und gearbeitet, bevor es sich relativ spontan entschloss, ganz entsprechend der Familientradition, wieder in den Zollernalbkreis zurückzukehren und in die Gastronomie einzusteigen.

Es gibt längst zahlreiche Stammkunden

„Wir sind gut angekommen in Hechingen,“ berichtet Adem Cakir. Stolz sind die Wirtsleute darauf, dass sie schon etliche Stammkunden gewinnen konnten, die die hohe Qualität der Speisen und Backwaren zu schätzen wissen. Letztere kommen von der weit um bekannten und geschätzten Bäckerei Schmid aus Gomaringen, deren Geschäftsführer und Bäckermeister Jörg Schmid sich als „Brotsommelier“ einen Namen gemacht hat.

Die Speisen, von Pizza und Pide bis hin zu türkischen Spezialitäten aller Art, werden von ausgebildeten Köchen frisch zubereitet. Dabei wird stets an der Speisekarte gearbeitet, neue Gerichte werden aufgenommen. Ab sofort gibt es auch Döner, die türkische Spezialität wurde verstärkt nachgefragt. Und die Karte soll zusätzlich um vegetarische und Falafel-Gerichte erweitert werden. Alles gibt es natürlich auch zum Mitnehmen.

Die ganze Familie hilft mit

Unterstützt werden die Cakirs durch die Familie, sei es im Back Bey oder bei der Betreuung der drei gemeinsamen Kinder. Schließlich fordert das Bäckerei-Restaurant die Wirtsleute von Dienstag bis Samstag von 7 bis 21 Uhr und am Sonntag von 8 bis 21 Uhr, am Montag ist Ruhetag.

Ein Treff auch für Senioren

„Ich bin dankbar, dass sie hier investiert haben und das notwendige Personal verpflichten konnten, um ein gastronomisches Angebot für alle zu schaffen,“ erklärte Bürgermeister Philipp Hahn im Gespräch mit den Cakirs. Auch Senioren wissen das Angebot zu schätzen und fühlen sich umsorgt. Nicht ohne Grund, denn Nesrin Cakir war viele Jahre ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung aktiv und ist gern zu einem Schwätzchen bereit.

Was hinter dem Namen steckt

Einig waren sich die Cakirs und Bürgermeister Hahn, dass Einzelhandel und Gastronomie in der Unterstadt voneinander profitieren und für ein lebendiges Treiben sorgen. Übrigens: Was bedeutet eigentlich das „Bey“ in „Back Bey“? Das Wort steht im Türkischen für einen historischen Herrschertitel, es ist aber ebenso die höfliche Anrede für einen Mann, vergleichbar mit dem deutschen „Herr“. Eine Reminiszenz an die Herrenackerstraße also, wie Adem Cakir betont. Bürgermeister Philipp Hahn wünschte abschließend dem Ehepaar weiterhin viel Erfolg mit dem „Back Bey“.

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