Gartenfest Villa Silberburg: Hechingen feiert auf fürstlichem Boden: Was für ein Sommernachtstraum!
Heißa! Was für ein Fest! So etwas hat Hechingen seit Jahrzehnten nicht gehabt. Oder noch gar nie? Das könnte sein. Der Sommernachtstraum bei der Villa Silberburg war durch und durch genial. Jeder und jede darf sich getrost ärgernd, dass er und sie nicht dabei war. Wer es erlebt hat, darf sich glücklich schätzen!
Die beste Nachricht kam am Schluss der Begrüßung: Martina Eberle, die Stadtgestalterin und Schaukelweg–Macherin, und Thomas Beck, der Fachmann für Hochprozentiges aus der Natur, wollen es wieder tun: „Wir werden weiterträumen“, versprach der Weilheimer, dessen gute Kontakte zur Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern das Gartenfest bei der Villa Silberburg erst möglich gemacht hatten — zusammen mit den Eberle–Ideen, die in Sigmaringen sofort auf offene Ohren gestoßen waren.
Mehr als 600 Besucherinnen und Besucher haben sich am Samstagabend vergnügt auf fürstlichem Boden, der bis dahin absolut tabu war. Die Sigmaringer wollen sich bekanntlich partout nicht trennen von diesem Teil des Fürstengartens. Der Zugang ist sonst immer versperrt. Aber das Duo Eberle & Beck hat den Türöffner gemacht.
Da passt alles!
Die Neugier auf die ziemlich unbekannte Villa, zusammen mit einem exquisiten Angebot an Essen und Trinken und hochkarätiger Livemusik, damit war der „Sommernachtstraum“ ein Angebot, das unheimlich viele Menschen angesprochen hat. Thomas Beck bedauerte, dass man irgendwann Schluss machen musste mit dem Kartenverkauf. Man hätte auch 1000 an den Mann und die Frau bringen können.
Da ist ja eine Wiese!
Platz, und das war das Überraschende, war reichlich da. Denn zwischen Villa und Zollernstraße tut sich eine Freifläche auf, die man vom Zaun aus vor lauter Dickicht nicht erkennen kann. Dort war eine lange, eine sehr lange Tafel aufgebaut. Drum herum noch Stehtische. Links und rechts die Bewirtungsstände mit einer Auswahl vom Feinsten.
Seidentofu aus der Hauptstadt
Ja, es müssen wirklich nicht immer nur die Roten Würste und Pommes sein. Auch im Schwäbischen probiert man sehr gern einmal Mildes Kokos–Curry mit Kaffirblatt, Berliner Seidentofu und Babymais! Aber keine Angst, auch für Deftiges war gesorgt. Und immer nur Bier vom Fass? Ein Gartenfest ist erst ein Gartenfest mit ausgewählten Weinen und Cocktails!
Macht die Ohren auf!
Und dann die Musik! Wolfgang Fischer, der Tastenmeister, war mit „Department 4“ und einer begnadeten Sängerin der Opener. Später war das Duo „Cheatbox“ auf der programmliste. Platz zum Tanzen war tatsächlich da, trotz der über 600 Leute.
Dank an die Mitstreiter
Martina Eberle und Thomas Beck haben diese Top–Veranstaltung erst im Juni geboren. Man mochte es kaum glauben, aber es ist tatsächlich wahr. Beide mussten es allerdings mehrmals bekräftigen. Klar, allein geht das nicht. Deshalb gab es auch den dicken Dank an alle Mitstreiter und die zahlreichen Sponsoren, für die es zwei Bannerwände brauchte, so viele sind es. Extra erwähnt wurden die Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, Jürgen Wirth mit seiner perfekten Technik in Ton und Licht und das Bisinger Blumenhaus Fischer, das den Blumenschmuck gespendet hat. Ja, auch den gab’s beim Gartenfest.
Nur eins hat gefehlt
Es hat wirklich alles gestimmt beim ersten Hechinger Sommernachtstraum. Alle Menschen glücklich, alle Wünsche erfüllt. Alle? Einer nicht. Ein ganz bestimmter, und der wurde ständig geäußert: Die Villa Silberburg von innen sehen! Nein, dafür waren die Sigmaringer dann doch nicht zu haben. Mag sein, dass es vor allem aus Sicherheitsgründen war. Das könnte einem sehr wohl einleuchten.
















