Feuerwehr Hechingen: Zwei neue Fahrzeuge geweiht – was sie können und was sie kosten

Fahrzeugweihe vor dem Hechinger Rathaus: Der evangelische Pfarrer Marcus Kalkofen bedient die Handdruckspritze, sein katholischer Kollege Albert Striet verteilt das Weihwasser.
Thomas Jauch- Hechingen weiht zwei neue Feuerwehrfahrzeuge; Segnung vor dem Rathaus mit zwei Pfarrern.
- Ein Gerätewagen Transport auf Daimler-Sprinter wurde im September 2024 zugelassen.
- Kosten rund 132.500 Euro, der Landkreis unterstützte das Fahrzeug mit 25.500 Euro.
- Ein VW Tiguan dient als neuer Kommandowagen, der Blaulicht-Aufbau ist wiederverwendbar.
- Redner betonten Ehrenamt und steigende Einsatzzahlen, die sich in zehn Jahren fast verdoppelten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwei neue Feuerwehrfahrzeuge wurden am Samstagnachmittag offiziell an die Abteilung Stadt der Freiwilligen Feuerwehr Hechingen übergeben und gleich von zwei Pfarrern gemeinsam geweiht.
Viele Gäste bei der Fahrzeugweihe
Zur Fahrzeugweihe hatten sich die komplette Stadtabteilung, Vertreter benachbarter Wehren und des Technischen Hilfswerks (THW) sowie Stadträte und Ortsvorsteher und nicht zuletzt auch etliche Bürger vor dem Rathaus versammelt.
Sprinter bringt Geräte an den Einsatzort
Begrüßt wurden die Gäste vom Abteilungskommandanten Stadt, Martin Kreller. Er und die weiteren Redner stellten die Funktionen der beiden Fahrzeuge heraus. Der neue Gerätewagen Transport wurde bereits im September 2024 zugelassen und in Dienst gestellt, nachdem der Vorgänger durch den TÜV geschieden worden war. Das Fahrzeug, ein Sprinter von Daimler-Benz, dient dem Transport von Werkzeug, Rollcontainern und weiterer Ausrüstung an die Einsatzstelle. Die Gesamtkosten liegen bei rund 132.500 Euro, der Landkreis hat das Fahrzeug mit 25.500 Euro gefördert.

Gruppenfoto nach der Fahrzeugweihe: Zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik und der Blaulichtgemeinde waren am Samstagnachmittag vor dem Hechinger Rathaus vertreten.
Thomas JauchDer neue Kommandowagen, ein VW Tiguan, ersetzt seinen Vorgänger seit einem Jahr eins zu eins und ist für die Feuerwehraufgaben umgebaut. Der Blaulicht-Aufbau wurde gekauft und kann für künftige Kommandowagen wiederverwendet werden.
Nach der Begrüßung und Fahrzeugvorstellung nahmen der evangelische Pfarrer Marcus Kalkofen und der katholische Kollege Albert Striet die Weihe vor. Das Weihwasser kam aus einer Handdruckspritze, die Kalkofen geduldig bediente, bis Striet die Fahrzeuge und die Feuerwehrleute damit besprengt hatte. Kalkofen betonte den Gemeinschaftsgedanken bei den Aufgaben der Feuerwehr und äußerte die Hoffnung, der Funke des Ehrenamts möge weiterleben. Erbeten wurde der Schutz der Feuerwehrmänner, Pfarrer Striet erinnerte an den Patron der Feuerwehr, den Heiligen Florian.
Brecht: „Wir ziehen an einem Strang“
Die Reihe der Grußworte eröffnete der Hechinger Gesamtwehr-Kommandant Frank Brecht, der insbesondere dem Gemeinderat und der Verwaltung dankte: „Wir ziehen in Sachen Feuerwehr an einem Strang und haben ein sehr gutes Fahrzeugprogramm.“
Bürgermeister Hahn lobt das Ehrenamt
Bürgermeister Philipp Hahn hob insbesondere den Aspekt des Ehrenamtes hervor: „Moderne Fahrzeuge sind für eine leistungsfähige Feuerwehr unverzichtbar. Sie bringen Menschen, Material, Technik und Führung schnell und sicher dorthin, wo Hilfe gebraucht wird. Aber Fahrzeuge allein machen noch keine Feuerwehr aus. Entscheidend sind die Menschen, die sie bedienen, pflegen, einsetzen und im Ernstfall mit ihnen ausrücken. Und das Engagement der Hechinger Feuerwehr ist beeindruckend. Es bedeutet Ausbildung, Übungen, Einsätze, Bereitschaft – und das alles neben Beruf, Familie und Privatleben.“
Zahl der Einsätze hat sich verdoppelt
Dass die Ansprüche an die Feuerwehren beständig wachsen, machte abschließend Stefan Jetter, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Zollernalb, deutlich: Im Laufe der vergangenen zehn Jahre sind die Einsatzzahlen fast um das Doppelte gestiegen.
