Felssturz Karlstal: Nochmal Glück gehabt: Riesige Brocken stürzen an den Straßenrand

Haigerloch wird seinem Ruf als Felsenstadt einmal mehr gerecht, allerdings auf eine Art und Weise, die weniger passend ist: Felsbrocken haben sich selbstständig gemacht.
Wilfried SelinkaDer Starkregen der vergangenen Woche hat diverse Folgen gehabt. Eine davon ist in Haigerloch zu sehen. Dort hat ein Felssturz nur mit viel Glück keine Folgen gehabt.
Vermutlich die Ursache für einen tonnenschweren Felsabgang aus der Steilwand an der L360 im Karlstal, stadtauswärts bei der Brücke beim ehemaligen Haigerlocher Bahnhof, war das schwere Gewitter am vergangenen Donnerstagabend, das eine Menge Niederschlag mit sich brachte.
Endstation Sicherheitsstreifen
Das über den Felsen schießende Wasser löste zwei größere Felsbrocken und weiteres Gestein. Das hätte böse Folgen haben können. Doch glücklicherweise landeten die Felsbrocken alle auf dem Sicherheitsstreifen und nicht auf der Fahrbahn. So muss die Straße in diesem Bereich lediglich durch Barrieren gesichert werden und der Verkehr kann weiterhin von der Haigerlocher Unterstadt in Richtung Bad Imnau fließen.

