Erdbebenhilfe Afghanistan: Speiseöl, Zucker, Bohnen: Kinder brauchen Frieden verteilt Lebensmittel

Die Menschen warten geduldig: Kinder brauchen Frieden hat im Osten Afghanistans einen ersten Hilfsgütertransport unter den Erdbebenopfern verteilt.
Kinder brauchen Frieden- Hilfsorganisation „Kinder brauchen Frieden“ liefert Lebensmittel ins Erdbebengebiet Afghanistans.
- Rund 200 Familien in drei stark betroffenen Dörfern erhielten Speiseöl, Zucker und Bohnen.
- Viele Kinder haben durch das Erdbeben ihre Eltern verloren – ihre Zukunft ist ungewiss.
- Schwierige Straßenverhältnisse: Hilfstransport erreichte die Region dennoch ohne größere Probleme.
- Weitere Infos und Spendenmöglichkeiten unter www.kinder-brauchen-frieden.de.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nur wenige Tage hat es gebraucht von der Entscheidung, den Erdbebenopfern am Hindukusch helfen zu wollen, bis zur glücklichen Umsetzung dieses Beschlusses. Kinder brauchen Frieden, der 1993 in Hechingen gegründete Verein, baut auch bei diesem Einsatz wie an den vielen anderen Stationen fast weltweit auf Helferinnen und Helfer vor Ort.
Jürgen Müller atmet auf. Der Vorsitzende von „KbF“ hat am Mittwochmorgen gemeldet, dass der Kleintransporter mit Pritschenaufbau, vollgepackt mit in Kabul gekauften Hilfsgütern, ohne größere Schwierigkeiten in der Gebirgsregion im Osten des Landes angekommen ist. Das will durchaus etwas heißen nach den Erdbebenschäden und der ohnehin nur vage existierenden Infrastruktur.

Kinder, die beim Erdbeben ihre Familie verloren haben, schauen in eine düstere Zukunft. Kinder brauchen Frieden sorgt erst einmal dafür, dass sie etwas zu essen haben.
Kinder brauchen FriedenHilfe für rund 200 Familien
Der Mittelpunkt der Lebensmittelverteilung war laut Müller ein Dorf namens Badenzu im Dehwagal Tal (wer will, darf gern googeln oder im Atlas suchen). Der Schwerpunkt lag auf Grundnahrungsmitteln. Die Menschen erhielten Speiseöl, Zucker und Bohnen. Erreicht wurden damit annähernd 200 Familien in den drei Dörfern, die zu den am stärksten betroffenen Gebieten gehören. Es wurden mindestens 50 Todesopfer und viele Verletzte gezählt.
Jürgen Müller berichtet für sein Helferteam von einer großen Dankbarkeit der Dorfbewohner. Allerdings schreibt er ebenfalls: „Was mich wirklich traurig macht, ist, dass bei der Verteilung viele Kinder angetroffen wurden, die Ihre Eltern verloren haben.“ Für die überlebenden Kinder sind die Aussichten schlecht. „In Afghanistan ist sehr schwierig, weil sich hier niemand um die Kinder kümmert“, erklärt der Vorsitzende von Kinder brauchen Frieden. Und Jürgen Müller bedauert ganz ehrlich: „Hier werden wir wenig tun können.“
Wie man helfen kann
Wer helfen will, informiere sich auf www.kinder-brauchen-frieden.de.

Gut angekommen! Das will etwas heißen bei den Straßen- und Wegverhältnissen im Osten Afghanistans.
Kinder brauchen Frieden