Erdbebenhilfe Afghanistan: Kinder brauchen Frieden hat bislang rund 6000 Euro Spenden verteilt

Nichts als Zerstörung im Epizentrum des Erdbebens: Die Vor-Ort-Helfer von Kinder brauchen Frieden sind bei ihrem Hilfseinsatz bis in die Provinz Kunar vorgedrungen. Sie waren offenbar die erste Hilfsorganisation dort.
Kinder brauchen Frieden- „Kinder brauchen Frieden“ verteilte bisher Hilfsgüter im Wert von 6000 Euro in Afghanistan.
- Erste Hilfe nach Erdbeben: Lebensmittel, Decken und Medizin für die Provinz Kunar geliefert.
- Mehrere Dörfer zerstört, Bewohner bisher ohne externe Unterstützung.
- Nächste Hilfslieferung dank regionaler Spenden in Vorbereitung.
- Erschütternde Schicksale: Familien haben Angehörige und alles verloren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Jürgen Müller ist zwar erschüttert über die Bilder und Berichte aus Afghanistan, aber doch mehr als zufrieden, wenn er an die Unterstützung hierzulande denkt. Der Vorsitzende von Kinder brauchen Frieden hat eine Zwischenbilanz gezogen und Zahlen addiert: Hilfsgüter im Wert von annähernd 6000 Euro haben die afghanischen Helfer des Zollernalb-Vereins bislang im Erdbebengebiet verteilt. Und diese Nachricht ist schon wieder einige Tage alt. Mit dem weltweiten Netz ist es am Hindukusch nicht gar so weit her.
Die wiederholten Berichte in der Südwest Presse haben laut Müller mitgeholfen, dass in vergleichsweise kurzer Zeit so viele Euros gespendet worden sind. Wie berichtet, hat Kinder brauchen Frieden schon kurz nach der Machtübernahme der Taliban etliche Hilfseinsätze in dem bitterarmen Land gehabt. Möglich gemacht hat es der Bruder des in Reutlingen lebenden Übersetzers Waheed Masoud, der in Kabul wohnen geblieben ist.
Das Team der Zollernalb-Hilfsorganisation in Afghanistan hat schon weniger Tage nach dem heftigen Erdbeben im Osten des Landes Lebensmittel, Decken und Medizin in der Hauptstadt gekauft und ist mit einem Kleinlaster aufgebrochen.
Der Transport hat nach einigen Tagen sogar mehrere abgelegene Dörfer in der Provinz Kunar angesteuert. Dort wird das Epizentrum des Erdbebens verortet. Es sieht entsprechend aus: Alles ist verwüstet, so gut wie kein Gebäude steht mehr. Die Menschen sind offenbar auch jetzt noch ziemlich alleingelassen: Nach Angaben der Dorfbewohner, so teilt Jürgen Müller mit, was bislang keine Hilfsorganisation dort. Das heißt, dass die Menschen bisher ohne jede externe Unterstützung sind.
Mehrere Dörfer vollständig vernichtet
Das hat fatale Folgen, schreibt Müller. Die Sichtung vor Ort habe bestätigt, dass mehrere Dörfer vollständig vernichtet sind, und die Menschen dringend Hilfe brauchen. Aber es geht etwas: Dank der Spenden aus dem Zollernalbkreis und der Region soll bereits in diesen Tagen die nächste Hilfe anrollen.
Kinder brauchen Frieden dankt den Spendern herzlich
Lassen wir Jürgen Müller selbst zu Wort kommen: „Wir haben Mitteilungen von Menschen, wo ein Familienvater seine vier Kinder verloren hat und vor dem Nichts steht. Die Berichte sind so erschütternd und herzzerreißend, dass ich eigentlich nur weinen kann. Sie haben uns mit Ihren Lesern sehr geholfen. Lieben Dank an alle im Namen all der Menschen, die von Ihren Spenden profitieren!“
Wie man spenden kann und weitere Infos auf: www.kinder-brauchen-frieden.de

