Albvereine Burladingen
: Positive Bilanz der fünf Sommertouren auf heimischen Markungen

Bis zu 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlossen sich den Wanderungen an. Damit hätten die Albvereins-Ortsgruppen fast selbst nicht gerechnet.
Von
Adelbert Barth
Burladingen
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Albvereine Burladingen Sommertouren Albtrauf

Der Albtrauf bietet großartige Ausblicke. Hier auf den Zoller. Die fünf Ferien-Wandertouren der fünf Burladinger Albvereins-Ortsgruppen fanden Anklang.

Adelbert Barth
  • Fünf Albvereins-Ortsgruppen boten mittwochs Ferienwanderungen auf fünf Gemarkungen an.
  • 7 bis 10 Kilometer pro Tour, geführt von Guides mit Infos zu Natur, Geschichte und Orten.
  • Teilnahme stark: bis zu 70 Personen, Kinderprogramme mit Schnitzeljagd und Spielen dabei.
  • Stationen u.a. Ruinen Holstein und Azilun, Albtrauf, Windräder, Sommerkirchhöhle, Keltengrab.
  • Viel Lob von Einheimischen und Gästen aus Bisingen, Hechingen und Meßstetten – Fortsetzung im Blick.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sommerzeit ist Urlaubszeit, doch nicht alle Leute verreisen. Deshalb kamen die fünf Albvereins-Ortsgruppen der Stadt Burladingen auf die Idee, für die Daheimgebliebenen Ferienwanderungen anzubieten: Fünf verschiedene Touren auf fünf verschiedenen Gemarkungen an fünf aufeinanderfolgenden Abenden, immer mittwochs. Ziel war es, in Melchingen, Salmendingen, Stetten, Killer und Burladingen die Wanderer an erlebnisreiche Ecken und die schöne Natur heranzuführen. Die Bilanz der Touren fällt mehr als positiv aus.

Jede Tour, es waren jeweils sieben bis zehn Kilometer zu bewältigen, wurde von einem Guide begleitet, der die Wanderer an Orte führte, die man nicht näher kennt und entsprechend nicht oder nur selten besucht. Im Anschluss an jede Wanderung saßen die Teilnehmer bei einer Roten Wurst und einem kühlen Getränk zusammen und tauschten sich über das Erlebte aus.

Zu Ruinen und zu Windrädern

Den Auftakt bestritt die Ortsgruppe Stetten. Ortsvorsteherin Sandra Schäfer führte die über 40 Personen über die Alb-Mühle zur Ruine Holstein, wo sie auf die Geschichte der Burg einging. In Melchingen begleitete Helmut Viesel rund 60 Teilnehmer über den Panoramaweg, vorbei an den Windrädern zum Pavillon und zur Sommerkirchhöhle. Viesel erläuterte und erzählte Geschichten, die man so nur selten gehört hatte. Auf der Schutzhütte des Albvereins wurde noch eine Feierabendhockete angeboten, zu der weitere Besucher kamen.

Albvereine Burladingen Sommertouren Sommerkirchhöhle

Vor der Sommerkirchhöhle auf Melchinger Ortsgebiet. Von ihrer Existenz wussten einige, die sich der Tour anschlossen, bis dato nur vom Hörensagen. Und manchmal erfuhren sogar Einheimische auf ihren jeweiligen Gemarkungen Neues.

Adelbert Barth

Die größte Gruppe, über 70 Wanderer, gab es in Salmendingen. Egon Viesel führte sie von der Heuberghütte aus auf ein Stück des Albtraufs. Auch er konnte etliche Anekdoten erzählen und Informationen geben, etwa zu einem Keltengrab in Sichtweite. Parallel bot man ein Kinderprogramm an. 20 junge Leute begaben sich auf eine drei Kilometer lange Wanderung und durften anschließend Riesen-Seifenblasen produzieren und verschiedene Spiele spielen.

Azilun ist kaum bekannt

Thomas Stocker von der Burladinger Ortgruppe ging mit etwa 50 Besuchern vom Sportgelände Tiefental aus in Richtung Nähberg, im direkten Anstieg zum Oberen Berg und weiter zur Ruine Azilun. Auch er wusste über die kaum bekannte Ruine viel zu berichten.

Anspruchsvoll war die Wanderung in Killer, galt es hier doch, einige Höhenmeter zu überwinden. Der Aufstieg lohnte sich. Angekommen erfuhren die Wanderer, was nur die wenigsten wussten: dass es in Starzeln zwei Gipfelkreuze gibt. Manfred Heinrichs führte die Gruppe dann weiter über den „alten“ Aufstieg zum Starzelner Sportplatz. Für die Kinder hatte Heidrun Hecht eine Schnitzeljagd durch den Wald vorbereitet.

Viel Lob auch von Auswärtigen

Die Vorsitzenden der fünf Burladinger Albvereins-Ortsgruppen zeigten sich hochzufrieden mit der Resonanz und den lobenden Worten vieler Mitwanderer – es hatten sich auch Gäste aus Bisingen, Hechingen und Meßstetten angeschlossen. Über eine Wiederholung im nächsten Jahr wird bestimmt schon nachgedacht.