100. Geburtstag in Hechingen-Stetten: Mit Humor ins biblische Alter

Gratulation zum 100. Geburtstag: Vorne sitzend Jubilarin Lydia Fecker, stehend von links: Bürgermeister Philipp Hahn, Sohn Karl-Heinz Fecker mit Frau Christa, Einrichtungsleiterin Ceylan Özdemir und Stettens Ortsvorsteher Otto Pflumm.
Thomas Jauch- Lydia Fecker feiert ihren 100. Geburtstag im Haus am Ziegelbach in Hechingen-Stetten.
- Bürgermeister Philipp Hahn überreicht Glückwünsche von Ministerpräsident Kretschmann.
- Die Jubilarin bleibt humorvoll, interessiert und pflegt ein herzliches Verhältnis zu Mitarbeitern.
- Fecker, geboren in Jungingen, ist gläubig und verfolgt Gottesdienste heute im Fernsehen.
- Familie, mit zwei Kindern, sechs Enkeln und zwei Urenkeln, feiert mit ihr die besondere Ehrung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Runde 100 Jahre sind ein biblisches Alter. Ein schönes Bild für die Jubilarin Lydia Fecker, die ihr Leben lang der Religion treu war. Und die voller Stolz am Montag dieser Woche die Gratulanten zu ihrem 100. Geburtstag auf ihren Altar hingewiesen hat, den sie sich in ihrem Zimmer im Haus am Ziegelbach im Hechinger Stadtteil Stetten aufgebaut hat. Darunter natürlich eine Kerze mit dem Motiv der Junginger Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Silvester, in Jungingen wurde die Jubilarin am 14. Juli 1925 geboren.
Im Namen der Stadt Hechingen und des Gemeinderats sowie im Namen des Stadtteils Stetten und dessen Ortschaftsrat gratulierten Bürgermeister Philipp Hahn und Ortsvorsteher Otto Pflumm, mit dabei war Sohn Karl-Heinz Fecker mit Ehefrau Christa, die weitere Verwandtschaft, darunter sechs Enkel und zwei Urenkel, waren zur mittäglichen Kaffeerunde geladen.
Gruß vom Ministerpräsidenten
Bürgermeister Hahn hatte zudem eine Gratulationskarte von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und einen Geschenkkorb der Stadt im Gepäck. Lydia Fecker freute sich sehr über den „hohen Besuch“. Zwar klappt es mit dem Laufen und dem Hören nicht mehr so gut, aber die Jubilarin ist hellwach, stets interessiert am Tagesgeschehen, und sie hat immer einen humorvollen Spruch auf den Lippen. So zum Beispiel, wenn sie gefragt wird, wie ihr das Essen im Haus am Ziegelbach denn schmecke. Antwort: „Wie daheim – mal so, mal so.“ Oder wie es ihr dort überhaupt gefalle: „Schönes Zuhause, gute Aussicht, schlechtes Einkommen.“
Jungingerin lebt jetzt in Stetten
Tatsächlich fühlt sich Lydia Fecker sehr wohl in ihrem Zuhause in Stetten, zu den Mitarbeitern pflegt sie ein herzliches Verhältnis: „Sie erfüllen mir jeden Wunsch.“
„S’ isch kaum zum Verkraften“ war dann auch der launige Kommentar über die hochrangige Gratulantenschar. Ebenfalls angekündigt war Jungingens Bürgermeister Oliver Simmendinger. Denn in Jungingen wurde Lydia Fecker geboren, ihr Elternhaus stand Im Zinken 1, die Eltern waren Christian und Katharina Zanger. Ihr Großvater Johann Bumiller, genannt Zinkenhannes, war ein Junginger Original. Es folgte die Ehe mit Karl Fecker, aus der zwei Kinder, sechs Enkel und zwei Urenkel hervorgegangen sind. Gearbeitet hat Lydia Fecker viele Jahre lang bei der Junginger Firma Büschel-Kontaktbau Bumiller-Zink. Wichtig war ihr stets der Glaube, die feierlichen Gottesdienste in der Junginger Kirche sind ihr in guter Erinnerung. Der sonntägliche Gottesdienst gehört nach wie vor zum Wochenplan der Seniorin, mittlerweile sieht sie sich diesen allerdings im Fernsehen an.
Einen Ausflug lässt sie sich aber nicht entgehen: den zur Verabschiedung von Denkan Michael Knaus in Bisingen.
