100. Geburtstag in Hechingen: Leo Ender: „Ich bin positiv eingestellt“

Gruppenbild zum 100. Geburtstag (von links): Hausarzt Dr. Bernd Stekeler, Tochter Barbara Mayer, Pfarrer Thomas Koban, Jubilar Leo Ender, Bürgermeister Philipp Hahn und die Töchter Andrea Ender und Maria Ender.
Thomas Jauch- Leo Ender aus Hechingen feierte seinen 100. Geburtstag mit Familie, Freunden und Ehrengästen.
- Bürgermeister Philipp Hahn überreichte eine Urkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
- Ender war Geschäftsführer der AOK Hechingen und später Balingen, bevor er in den Ruhestand ging.
- Er lebt in der Schillerstraße, unterstützt von seinen drei Töchtern, Enkel und Urenkel.
- Ender betont: „Ich bin positiv eingestellt“ – trotz Gehhilfe bleibt er aktiv und informiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vor 100 Jahren, am 4. November 1925, wurde Leo Ender als jüngstes von elf Kindern in Kottern, heute Teil der Stadt Mengen, geboren. Ein glückliches Familienleben, ein erfolgreiches Berufsleben und einen bis heute ausgefüllten Ruhestand feierte der Jubilar mit der Familie, Freunden und vielen ehemaligen Kollegen jetzt im Hotel-Restaurant „Brielhof“.
Bürgermeister ist beeindruckt
Mit dabei war Bürgermeister Philipp Hahn, der nicht nur im Namen der Stadt, des Gemeinderates und ganz persönlich zum 100. Geburtstag gratulierte, sondern auch die von Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich unterzeichnete Gratulationsurkunde des Landes überreichte. „Ich bin beeindruckt, welch ein bejahender und zufriedener Mensch Sie sind“, erklärte Hahn und kündigte einen Besuch beim Jubilar an.
Leo Ender wohnt nach wie vor im Haus in der Schillerstraße, unterstützt von den drei Töchtern, die aus der Ehe mit seiner Frau Emma hervorgegangen sind. Fast 70 Jahre waren die beiden verheiratet, als Emma Ender zu Beginn des Jahres 2024 starb.
Leo Ender ist ein beeindruckender 100-Jähriger. Zwar nutzt er eine Gehhilfe und mit dem Lesen klappt es nicht mehr gut, aber wenn er über sein Leben berichten soll, dann tut er das in einem geschliffenen Vortrag, entschieden und gewürzt mit Ironie.
Bei der AOK in der Geschäftsleitung
Er berichtet von einer glücklichen Kindheit und von der Ausbildung und dem Beruf bei der AOK. 1957 nutzte er die Gelegenheit und bewarb sich auf die Stelle eines Abteilungsleiters bei der AOK Hechingen. Rasch folgte der Aufstieg zum Geschäftsführer, nach der Zusammenlegung der Krankenkassen Hechingen und Balingen ging es in Balingen weiter, wo Ender schlussendlich als Geschäftsführer in den Ruhestand eintrat. Noch heute hat er Kontakt zu Kollegen, man trifft sich einmal im Jahr.
Viel Zeit hat Leo Ender der Familie gewidmet, mit der in den Ferien regelmäßig mitsamt Wohnwagen die Adria angesteuert wurde. Tochter Barbara Mayer wohnt in Stein, Andrea und Maria Ender in Heidelberg, regelmäßig sind sie in der Schillerstraße zu Besuch und unterstützen den Vater. Mittlerweile gehören außerdem zwei Enkel und ein Urenkel mit zur Familie.
Leo Ender ist hellwach, über das Weltgeschehen informiert er sich übers Fernsehen. Ganz wichtig aber ist ihm eins, und das merkt man seinem Engagement im Gespräch auch sofort an: „Ich bin positiv eingestellt“, betont der Jubilar.
