Zwei Raiffeisenbanken im Kreis Göppingen fusionieren
: „Diese Entscheidung ist keine, die wir leichtfertig treffen“

Die beiden kleinen Raiffeisenbanken in Gruibingen und Ottenbach wollen sich zusammenschließen. Die Standorte sollen erhalten bleiben.
Von
SWP
Gruibingen/Ottenbach
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Der Vorstand der neuen Bank von links: Martin Krapf (Raiffeisenbank Ottenbach eG), Boris Hinderer (Raiffeisenbank Ottenbach eG), Sascha Treml (Raiffeisenbank Gruibingen eG)

Der Vorstand der neuen Bank von links: Martin Krapf (Raiffeisenbank Ottenbach eG), Boris Hinderer (Raiffeisenbank Ottenbach eG), Sascha Treml (Raiffeisenbank Gruibingen eG)

Raiba
  • Raiffeisenbanken Gruibingen und Ottenbach planen Fusion, Standorte sollen erhalten bleiben.
  • Gründe: Regulierungen, Fachkräftemangel, Kostendruck, Bedarf an digitalen Lösungen.
  • Beschluss zur Fusion soll im Juni 2026 fallen, Eintragung und Integration im Herbst 2026.
  • Fusion schafft Bank mit 2000 Mitgliedern, 4570 Kunden und 19 Mitarbeitenden.
  • Vorstände betonen: Qualität, Nähe und Mitarbeiter bleiben unverändert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Raiffeisenbank Ottenbach und die Raiffeisenbank Gruibingen stehen vor einem großen Einschnitt. Die beiden regional verwurzelten Banken planen eine Fusion, um gemeinsam eine zukunftsfähige und leistungsstarke Raiffeisenbank zu schaffen. „Die Herausforderungen in der Bankenlandschaft wachsen stetig: zunehmende regulatorische Anforderungen, Fachkräftemangel, steigender Kostendruck und die Notwendigkeit, digitale Lösungen anzubieten, verlangen nach einer zukunftssicheren Strategie“, schreibt Sascha Treml, Vorstand der Raiffeisenbank in Gruibingen. „Mit diesem Schritt möchten wir die Stärken beider Banken vereinen, um unseren Mitgliedern und Kunden auch in Zukunft die gewohnte Qualität und Nähe zu bieten – ergänzt durch moderne, digitale Lösungen“, erklären die Vorstände beider Banken.

Beschluss soll im Juni 2026 gefasst werden

Aktuelle Informationen zur Fusion würden laufend auf den Homepages der beiden Banken veröffentlicht. Die Mitglieder der Raiffeisenbanken und Gruibingen und Ottenbach seien in der vergangenen Woche durch Briefe über die geplante Bankenfusion informiert worden. Vorstand und Aufsichtsrat beider Banken hoffen auf eine breite Zustimmung. „Diese Entscheidung ist keine, die wir leichtfertig treffen. Sie basiert auf dem festen Willen, unsere Banken für unsere Kunden und die Region zu erhalten – nicht nur heute, sondern auch für die Zukunft“, betonen die Aufsichtsräte und Vorstände.

Für die Mitglieder und Kunden soll sich wenig ändern. „Beide Standorte bleiben mit den gewohnten Leistungen erhalten. Auch in der neuen Bank ist jeder Mitarbeiter unverzichtbar“, sind sich die drei Vorstände einig.

Für die Fusion der beiden kleinen Raiffeisenbanken ist der folgende Zeitplan vorgesehen: Im Juni  2026 soll der Beschluss zur Fusion durch die Mitglieder in den ordentlichen Generalversammlungen gefasst werden. Für den Herbst des kommenden Jahres ist die rechtliche Eintragung der Fusion und die technische Zusammenführung der beiden Banken geplant.

Durch den Zusammenschluss entsteht eine Bank mit etwas über 2000 Mitgliedern und 4570 Kunden. Derzeit sind bei der Raiffeisenbank in Gruibingen neun Mitarbeiter angestellt, bei der Raiffeisenbank in Ottenbach arbeiten zehn Angestellte.