Schwerer Unfall auf der A8
: Unfallverursacher hatte zwei Promille intus und keinen Führerschein

Nach dem schweren Unfall auf der A8 bei Kirchheim/Teck hat die Polizei weitere Details bekannt gegeben. Der schwer verletzte Ersthelfer ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Von
Kerstin Auernhammer
Kirchheim/Teck
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Kirchheim unter Teck: A8 Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren zum Teil schwer verletzten Personen: Am Dienstagabend kam es auf der A8 zwischen der Anschlussstelle Kirchheim, Teck – West und der Anschlussstelle Wendlingen am Neckar zu einem Folgen schweren Verkehrsunfall in den drei PKW verwickelt waren, nach derzeitigen Kenntnisstand handelt es sich bei den verunfallten Fahrzeugen um ein BMW, einen Škoda sowie einen Land Rover. Bei dem Unfall wurden mehrere Personen zum Teil schwer verletzt, warum der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen, Notaerzten und einem Rettungshubschrauber im Einsatz war.<br />
Die Feuerwehr Kirchheim unter Teck war ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, auch der Kreisbrandmeister des Landkreises Esslingen, sowie ein leitender Notarzt waren im Einsatz. Wie es zu dem Verkehrsunfall kommen konnte, wird durch die Verkehrspolizeiinspektion Ulm aktuell noch ermittelt. Ueber den Schweregrad der Verletzten Personen ist aktuell noch nichts bekannt. Die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart ist aktuell voll gesperrt.

Auch der Rettungshubschrauber war im Einsatz.

SDMG / Schulz

Ein 56-Jähriger aus Niedersachsen hat den schweren Unfall auf der A8 bei Kirchheim/Teck am Dienstagabend verursacht. Nach Polizeiangaben hatte der Mann über zwei Promille Alkohol im Blut. Einen Führerschein besaß er nicht mehr, dieser sei ihm wohl nach vorherigen Verkehrsverstößen entzogen worden. Der Autofahrer war nach dem schweren Unfall geflüchtet, er war aber kurze Zeit später von einer Streife des Polizeireviers Esslingen gestoppt worden.

Das sagt die Polizei zum Unfallhergang

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei um 18.44 Uhr auf der A8 Richtung Stuttgart zwischen Kirchheim und Wendlingen. Der Unfallverursacher stieß mit seinem BMW gegen einen rechts vor ihm fahrenden Land Rover. Der Land Rover geriet ins Schleudern und blieb auf dem Standstreifen stehen, während der Verursacher mit seinem BMW Richtung Stuttgart weiter fuhr. Ein 35-Jähriger, der den Unfall mitbekommen hatte, hielt seinen Skoda ebenfalls auf dem Standstreifen an, um zu helfen.

Daraufhin geriet ein weiterer BMW auf der regennassen Fahrbahn, vermutlich wegen Aquaplaning, ins Schleudern und prallte in den Skoda. Der 35-jährige Ersthelfer, der noch im Fahrzeug saß, erlitt bei dem Aufprall lebensgefährliche Verletzungen. Mittlerweile sei er aber außer Lebensgefahr, so die Polizei. Der Fahrer des Land Rovers wurden schwer, seine Beifahrerin leicht verletzt.

Kirchheim unter Teck: A8 Schwerer Verkehrsunfall mit mehreren zum Teil schwer verletzten Personen: Am Dienstagabend kam es auf der A8 zwischen der Anschlussstelle Kirchheim, Teck – West und der Anschlussstelle Wendlingen am Neckar zu einem Folgen schweren Verkehrsunfall in den drei PKW verwickelt waren, nach derzeitigen Kenntnisstand handelt es sich bei den verunfallten Fahrzeugen um ein BMW, einen Škoda sowie einen Land Rover. Bei dem Unfall wurden mehrere Personen zum Teil schwer verletzt, warum der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen, Notaerzten und einem Rettungshubschrauber im Einsatz war.<br />
Die Feuerwehr Kirchheim unter Teck war ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, auch der Kreisbrandmeister des Landkreises Esslingen, sowie ein leitender Notarzt waren im Einsatz. Wie es zu dem Verkehrsunfall kommen konnte, wird durch die Verkehrspolizeiinspektion Ulm aktuell noch ermittelt. Ueber den Schweregrad der Verletzten Personen ist aktuell noch nichts bekannt. Die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart ist aktuell voll gesperrt.

Bei einem schweren Unfall auf der A8 bei Kirchheim/Teck sind am Dienstagabend mehrere Personen verletzt worden.

SDMG / Schulz

Autobahn war sieben Stunden gesperrt

Die A8 blieb Richtung Stuttgart fast sieben Stunden lang gesperrt, gegen 1.50 Uhr am Mittwochmorgen wurde sie wieder freigegeben. Um den genauen Unfallhergang zu rekonstruieren, hat die Polizei einen Gutachter hinzugezogen. Die Verkehrspolizei Mühlhausen ermittelt wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht. Sie bittet um Zeugenhinweise. Wer den Unfall beobachtet hat, kann sich unter 07335/9626-0 melden.

Der Sachschaden an den Autos beträgt laut Polizei 90.000 Euro, alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. An der Unfallstelle waren viele Helfer im Einsatz: Neben Feuerwehr, Rettungsdienst und Notärzten auch die Straßenmeister und ein Hubschrauber.