Trinkwasser in Faurndau: Das ist der Grund für die Verunreinigung - Amt rät vorerst: weiter abkochen

In Faurndau sollte das Trinkwasser abgekocht werden.
Alexander JenneweinDie Ursache der Trinkwasserverunreinigung im Göppinger Stadtbezirk Faurndau ist zwar geortet und beseitigt. Dennoch sollen die Faurndauer ihr Trinkwasser noch abkochen, bis drei nacheinander genommene Proben unauffällig waren. Das teilte das Landratsamt Göppingen am Freitagmittag mit.
Die Ursache der am Dienstag entdeckten Verunreinigung mit E.Coli-Bakterien war zunächst unklar gewesen. Jetzt teilte das Landratsamt mit, die Verunreinigung des Trinkwassers sei durch einen Siebenschläfer verursacht worden. „Dieser konnte vermutlich durch eine schadhafte Stelle in den Hochbehälter eindringen. In der Zwischenzeit wurde der Defekt fachmännisch verschlossen, die Trinkwasserkammer und das gesamte Leitungsnetz wurden gespült und desinfiziert.“
In der ersten Probe des Trinkwassers am Mittwoch konnten keine E. Coli mehr nachgewiesen werden. Am Freitag hatte es nach Auskunft des Landratsamtes auch eine dritte Nachkontrolle gegeben. „Wenn in allen drei Proben keine E.coli mehr nachgewiesen werden, kann das Abkochgebot wieder aufgehoben werden.“
Ende Juli und Anfang August hatte es in dem Göppinger Stadtbezirk ebenfalls Probleme mit dem Trinkwasser gegeben.
