Trinkwasser Faurndau: Abkochgebot wieder aufgehoben

Entwarnung: Das Trinkwasser in Faurndau muss nicht mehr abgekocht werden.
Foto: ©Yellowj/shutterstock.comDas Abkochgebot für das Trinkwasser in Faurndau wurde am Montagmorgen wieder aufgehoben, das teilte die Stadt Göppingen in einer Pressemitteilung mit. Die Maßnahmen der Landeswasserversorgung hätten Erfolg gezeigt, heißt es in der Mitteilung.
Am Wochenende vor zwei Wochen wurde das Wasser im Hochbehälter Haierhalde, der zum Zweckverband Uhinger Wassergruppe gehört und über die Landeswasserversorgung auch einen Teil des Stadtbezirks Faurndau beliefert, kontaminiert.Wie bekannt wurde, war ein Siebenschläfer in den Behälter eingedrungen. Die Sicherheitslücke sei mittlerweile geschlossen worden, hatte die Stadt vergangene Woche berichtet.
Abkochgebot für die betroffenen Straßen
Das Abkochgebot galt seither für die betroffenen Straßen. Zwischenzeitlich wurde der Hochbehälter Haierhalde grundlegend gereinigt, desinfiziert und wieder in Betrieb genommen. Um das betroffene Wasserleitungsnetz in Teilen Faurndaus ebenfalls zu reinigen, wurde anschließend dem Wasser ebenfalls Chlor zugesetzt, in einer laut Trinkwasserverordnung zulässigen und damit unschädlichen Dosierung.
Dies berichtete Prof. Dr.-Ing. Frieder Haakh, Technischer Geschäftsführer der Landeswasserversorgung, am vergangenen Mittwochvormittag dem Göppinger Oberbürgermeister Guido Till. Der hatte sich an Haakh gewandt, nachdem die Bevölkerung sich überhaupt nicht informiert fühlte, wie Till am Vorabend vor Ort in Faurndau aus mehreren Gesprächen mit betroffenen Bürgern erfahren habe
Abkochverbot wurde aufgehoben
Da auch das Leitungsnetz wieder kontaminierungsfrei ist, konnte das Abkochgebot wieder aufgehoben werden. Vorausgegangen waren verunreinigungsfreie Proben an drei aufeinander folgenden Tagen.

