Tierhasser im Kreis Göppingen
: Junger Hund frisst Giftköder und stirbt – Polizei ermittelt

Wieder musste ein Hund sterben, weil er offenbar einen Giftköder gefressen hat. Der Vorfall hat sich schon am Samstag, 6.5.2023, ereignet.
Von
SWP
Wäschenbeuren
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Wie schützt man seinen Hund vor Giftködern? Am besten, indem man ihm beibringt, nichts zu fressen, was herumliegt. (Symbolbild)

Maurizio Gambarini

Verdacht auf Giftköder in Wäschenbeuren: Bereits am Samstag, 6. Mai, soll ein junger Hund in Wäschenbeuren einen sogenannten Giftköder gefressen haben und daran verendet sein.

Wie die Polizei erst am Montag, 22.5.2023, berichtete, ging an besagtem Samstag gegen 14 Uhr ein Mann mit seinem damals fünf Monate alten Hund in der Wäscherhofstraße im Bereich eines Parkplatzes für Wanderer spazieren.

Hund fraß den Inhalt einer Plastiktüte, die auf dem Spazierweg lag

Der Junghund fraß nach den Angaben des Hundehalters dort den Inhalt einer Plastiktüte, die auf dem Spazierweg lag. Dabei handelte es sich wohl um einen sogenannten Giftköder. Am Morgen des 8. Mai verendete der Hund.

Die Polizei ermittelt und sucht den Täter

Die Polizei in Geislingen, Telefon (07331) 93270, ermittelt. Sie sucht die Person, die den Giftköder ausgelegt hatte und prüft auch, um welches Gift es sich genau handelte. Die Polizei empfiehlt Hundehaltern, ihr Haustier beim Spazierengehen zum Schutz des Tieres stets gut im Blick zu behalten. Es sollte, wenn möglich, verhindert werden, dass es herumliegende Dinge frisst. Unter einem Giftköder versteht man Lebensmittel, die ausgelegt werden, um von Tieren gefressen zu werden und ihnen dadurch zu schaden.