Narrentreiben am 11. Januar: Donzdorf erwartet am Wochenende wilde Gestalten zum Narrensprung

Am Sonntag ist es wieder soweit: Rund 3000 Hästrägern treffen sich in Donzdorf zum Narrensprung.
Giacinto Carlucci/Archiv- Donzdorf erwartet am Wochenende den 36. Narrensprung mit über 3000 Hästrägern.
- Start am Samstag: Narrenbaumstellen um 17.30 Uhr, danach Party in der TG-Halle ab 19.19 Uhr.
- Am Sonntag Umzug mit 83 Gruppen ab 13.30 Uhr, begleitet von Guggen- und Musikkapellen.
- Die Veranstaltung ist Teil des 33. Narrensprungs der Alb-Donau-Region mit 45 Narrenzünften.
- Umfangreiches Programm, u. a. Narrenmesse und Zunftmeisterempfang.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wenn am Sonntagnachmittag Hexen, Geister, Waldschrate und andere wilde Gestalten, begleitet von Guggen- und Musikkapellen, vom Schlosshof zur TG-Halle ziehen, erreicht das Narrenwochenende seinen Höhepunkt. Bereits zum 36. Mal findet der Narrensprung in Donzdorf statt, in diesem Jahr zugleich als 33. Narrensprung der Alb-Donau-Region (ADR).
Der ADR ist der Dachverband von 45 Narrenzünften der schwäbisch-alemannischen Fasnet, der im jährlichen Wechsel das regionale Narrentreffen ausrichtet. 2026 liegt die Organisation in den Händen des Freien Narrenrings Donzdorf (FND). „Einen zusätzlichen Aufwand bedeutet das für uns nicht“, erklärt der Vorsitzende Andreas Koch. Lediglich die Mitgliedszünfte der Alb-Donau-Region seien von Beginn an fest für den großen Narrensprung gesetzt.
Insgesamt 83 Umzugsgruppen aus dem süddeutschen Raum
Für alle weiteren Zünfte galt das Windhundprinzip – wer zuerst kommt, mahlt zuerst, beschreibt Koch das Anmeldeverfahren. Als die Teilnehmerzahl von 3000 Hästrägern erreicht war, war Annahmeschluss. „Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat gezeigt, dass damit für uns die Kapazitätsgrenze erreicht ist – sowohl für den Umzug als auch für die Bewirtung“, erläutert Koch. Laut Umzugsfolge werden demnach insgesamt 83 Umzugsgruppen aus dem süddeutschen Raum erwartet.
Der Freie Narrenring Donzdorf, bestehend aus den Donzdorfer Zünften der Fleckle, der Hexen und der Schlossgoischdr sowie den Winzinger Holzbrockelern und den Reichenbacher Moschdschlozern, erhält möglicherweise zusätzliche Unterstützung. „Die Nodabiagr haben derzeit eine Schnuppermitgliedschaft“, verrät Andreas Koch. „Das bringt zusätzliche Manpower für das Narrenwochenende.“ Und die wird gebraucht, denn das Programm des Narrenwochenendes ist umfangreich.
Große Party nach dem Narrenbaumstellen
Der Startschuss fällt am Samstag um 17.30 Uhr mit dem traditionellen Narrenbaumstellen auf dem Europaplatz. Bevor das närrische Treiben Fahrt aufnehmen kann, muss schließlich das Wahrzeichen der schwäbisch-alemannischen Fasnet stehen. Anschließend steigt in der TG-Halle die große Narrenparty. Ab 19.19 Uhr wird DJ Nico dort für ausgelassene Stimmung sorgen.
Am Sonntag beginnt das Programm um 9 Uhr mit der Narrenmesse. Pfarrer Robert Lukaschek wird beim Gottesdienst von den Donzdorfer Narrenzünften sowie den Nodabiagrn unterstützt. Nach dem Zunftmeisterempfang versammeln sich alle Hästräger im westlichen Schlosshof und fiebern dem Start des Umzuges entgegen. Um 13.30 Uhr geht es dann mit lauten Rufen, Schellengeläut, Peitschenknallen und Rätschenknarren durch die Straßen. Und im Anschluss darf in und um die TG-Halle weitergefeiert werden.
